NWO: Secret Societies and Biblical Prophecy Vol. 1 – YouTube

“Meine lieben Brüder, vergesst niemals, wenn man euch den Fortschritt der Aufklärung preist, dass die feinste List des Teufels die ist, euch davon zu überzeugen, dass er gar nicht existiere.”

  • G. Baudelaire “Spleen de Paris” ( Charles-Pierre Baudelaire (* 9. April 1821 in Paris; † 31. August 1867 ebenda) war ein französischer Schriftsteller und einer der bedeutendsten Lyriker der französischen Sprache
Teufel und Baudelaire

Dieser Blog trägt sowohl Indizien für die Existenz des Teufels und seine Herrschaft über den Planeten zusammen, als auch Beweise für die historische Authentizität der Bibel. Die Annahme beruht unter anderem auf folgendem Vers

Lukas 4 Vers 5: Und der Teufel führte ihn hoch hinauf und zeigte ihm alle Reiche der ganzen Welt in einem Augenblick 6 und sprach zu ihm: Alle diese Macht will ich dir geben und ihre Herrlichkeit; denn sie ist mir übergeben und ich gebe sie, wem ich will. 7 Wenn du mich nun anbetest, so soll sie ganz dein sein.

Teufel versucht Jesus

(Gemälde von Ary Scheffer Ary Scheffer – Wikipedia)

Der Teufel übt seine Herrschaft laut Bibel sowohl in der physischen als auch in der geistigen Welt aus. In beiden Welten bedient er sich nützlicher Gehilfen, die sowohl aus den “himmlischen” als auch aus den irdischen Regionen stammen. Die Rede ist von Engeln und Menschen.

Das klingt natürlich alles erstmal ein wenig nach Bibi Blocksberg für Erwachsene und aus der Sicht des angeblich “aufgeklärten” Erwachsenen der westlichen Hemisphäre des 21. Jahrhunderts bestenfalls abenteuerlich – im schlimmsten Fall nach einem Fall für die Männer mit den weißen Kitteln.

Gerade wenn es um angeblichen Satanismus geht hört es bei vielen Bürgern mit dem Verständnis auf. Dass ein paar Teenager gelegentlich auf einem Friedhof ein paar Kerzen anzünden und das Ouija Board von Amazon ausprobieren – meinetwegen – aber gestandene Erwachsene aus Familiendynastien und in gesellschaftlichen Führungspositionen, die in Roben lateinische Beschwörungsformeln aufsagen und in Kontakt zu Entitäten treten wollen? Unglaublich, Lächerlich – vielleicht auch beides zusammen.

Nun, lasst es mich so formulieren, wenn es seit Jahrtausenden Menschen gibt, die den christlichen Gott anbeten, warum ist es so undenkbar für viele, dass es Menschen gibt, die seinen Gegenspieler anbeten? Und wenn es Menschen aus allen Gesellschaftsschichten mit Jesus halten, vom armen Bettler bis zu Sir Isaac Newton oder Adolf Merckle – wieso sollte die Anbetung des Teufels, der Satanismus, ein Novum sein?

Vor allem wenn jene Menschen es offensichtlich ziemlich Ernst halten mit ihrem “Glauben” – eben genau wie Christen, Moslems, Hindus oder andere Glaubensrichtungen. Sie ordnen eben wie jene alles ihrem Gott unter, folgen seinen Geboten und suchen dem Gefallenen zu gefallen.

Die Bibel selbst macht daraus überraschenderweise überhaupt kein Geheimnis, was mich beim Lesen zunächst extrem schockiert hat. Gerade die Auseinandersetzung mit diesen Zirkeln und ein oder zwei unfassbare Ereignisse in der realen Welt haben mich dazu veranlasst, die Bibel in die Hand zu nehmen. Als ich dann beispielsweise folgendes las:

„Zieht an die Waffenrüstung Gottes, damit ihr bestehen könnt gegen die listigen Anschläge des Teufels…denn unser Kampf richtet sich nicht gegen ´Wesen von` Fleisch und Blut, sondern gegen die Mächte und Gewalten der Finsternis, die über die Erde herrschen, gegen das Heer der Geister in der unsichtbaren Welt, die hinter allem Bösen stehen.“ (Eph 6, 11-12)

Mit dem Heer der Geister sind keine Geister von verstorbene Menschen oder unbekannte Wesen gemeint, sondern, wie oben bereits erwähnt, Engel. Das belegt auch folgende Stelle:

Offenbarung 12,4 (Lutherbibel 2017)
„Und sein Schwanz schleuderte ein Drittel der Sterne des Himmels zu Boden und warf sie auf die Erde. Und der Drache…


Der „Drache“ ist ein Symbol für den Teufel, die Sterne stehen in diesem Fall für Engel. Der Teufel verführte also ein Drittel aller Engel, von denen es laut Bibel mehr als Sterne am Firmament geben soll. Wir kennen sie heute als Dämonen – eine unvorstellbare Anzahl und eine grausige Vorstellung.

oder

Vers 4:Da beteten sie ( Anm: die Menschen) den Drachen an, weil er ihrer Macht verlieh, und sie beteten das Tier an und sagten: ‚Wer ist dem Tier gleich? Wer vermag mit ihm zu kämpfen?’“ Offenbarung 13 Vers 4

und interessant ist auch folgender Satz, da viele Mitglieder jener Dynastien als “Philanthrop” gelten, was bereits dahingehend zweifelhaft ist, dass die meisten in unlautere Geschäftspraktiken und brutale Angriffskriege verwickelt waren ->

„Denn solche sind falsche Apostel, betrügerische Arbeiter, die sich in Apostel Christi verwandeln. Und das ist kein Wunder; denn der Satan selbst verstellt sich als Engel des Lichts. Darum ist es nichts Großes, wenn auch seine Diener sich verstellen als Diener der Gerechtigkeit. Deren Ende wird sein nach ihren Werken.“ Korinther 11 Vers 13-15

Der Teufel verstellt sich als Engel des Lichts, hat die Macht über die Reiche Erde ( siehe oben )und schenkt sie dem, der ihn anbetet, ergo wird es auch Menschen geben, die Satanismus betreiben, weltliche Macht besitzen und sich als Diener der Gerechtigkeit tarnen – laut Bibel völlig normal und exakt das, was wir auch heute beobachten dürfen. ( Ausschnitt aus -> Satanismus Und Okkultismus)

Indiziensammlung

Ich werde Indizien zusammentragen, die die biblischen Aussagen sowohl im historischen, als auch im aktuellen politisch / militärischen Kontext untermauern. Sollte die Bibel wahr sein und Jesus Recht behalten, so müssen wir annehmen, dass der Teufel jegliche politische und militärische Macht über alle Reiche dieser Erde besitzt, denn er sagt selbst, dass er sie gibt, wem er will und dass dies mit Anbetung seiner Person verbunden ist.

Dementsprechend müsste es auch menschliche Diener geben, die als verlängerter Arm oder Handpuppen im Auftrag des “Fürsten der Erde” agieren, bis er selbst am Ende der Tage als großer Führer erscheint.


Historische Beispiele, in denen Machteliten nachweislich okkult praktizierten

Wenn man die Frage stellt, ob heutige Eliten okkulte Ideen nutzen könnten, muss man sich zuerst ansehen, ob so etwas historisch überhaupt vorkam. Die Antwort ist eindeutig ja. In fast jeder Epoche haben politische und kulturelle Eliten spirituelle oder okkulte Praktiken genutzt, oft im Geheimen, manchmal offiziell – aus Gründen wie Macht, Kontrolle, Inspiration, Mystik, Angst oder Prestige.


Babylon, Ägypten und das frühantike Priestertum

Die frühesten Hochkulturen hatten kein striktes Trennsystem zwischen Politik, Religion und Okkultismus. Herrscher nutzten:

  • Astrologie
  • Beschwörungsrituale
  • Opferzeremonien
  • Traumdeutung
  • Wahrsagerei
  • Priesterkasten, die Zugang zu „verborgenen Mächten“ hatten

In Babylon waren Magier und „Chaldeer“ direkt an der Königsmacht beteiligt. Die Bibel erwähnt sie mehrfach. Nebukadnezar und seine Nachfolger hielten ganze Kasten okkulter Experten.

Das bedeutet: Okkultpraktiken waren eine Elite-Technologie, nicht Aberglaube der Masse.


Antikes Griechenland und Rom

In der griechischen und römischen Elite waren folgende Praktiken verbreitet:

  • Eleusinische Mysterienkulte
  • Orakel von Delphi
  • Priesterinnen und Seher
  • Blutrituale bei bestimmten Kulten
  • Kaiserkulte, in denen der Herrscher göttlich verehrt wurde
  • Magische Praktiken der Oberschicht (Hekate-/Hermes-Magie, Fluchtafeln, okkulte Manuskripte)

Wichtig: Es war die Oberschicht, nicht der einfache Bürger, die Zugang zu Mysterienkulten hatte.
Das Muster wiederholt sich durch die Geschichte.


Renaissance-Eliten und die okkulte Wissenschaft

Mit der Renaissance (14.–17. Jh.) kommt ein explosiver Mix:

  • Hermetismus
  • Kabbala
  • Alchemie
  • Geheimgesellschaften
  • magische Manuskripte (z. B. „Picatrix“)
  • Astrologische Königshäuser

Einige der mächtigsten Köpfe Europas praktizierten oder förderten okkulte Systeme, darunter:

  • Cosimo de’ Medici
  • John Dee (Berater von Königin Elisabeth I., spionierte für die Krone und praktizierte Alchemie, Engelsmagie, Sigillenmagie)
  • Marsilio Ficino
  • Heinrich VIII. und Teile des englischen Hofes
  • Rudolf II. von Habsburg (Hof voller Alchemisten, Magier und Astrologen)

Dies ist nicht Theorie, sondern dokumentiert.


Geheimbünde der Neuzeit, Eliten und Okkultismus

Ab dem 18./19. Jahrhundert entstehen strukturierte Gruppen:

  • Freimaurer
  • Rosenkreuzer
  • Golden Dawn
  • O.T.O.
  • Theosophische Gesellschaft
  • Ordo Aurorae
  • Hermetic Brotherhood of Luxor

Die Mitgliederliste dieser Gruppen beinhaltet:

  • Politiker
  • Schriftsteller
  • Regisseure
  • Intellektuelle
  • Industrielle

Der Golden Dawn war z. B. maßgeblich für die moderne Popkultur-Symbolik (Pentagramme, Sigillen, schwarzmagische Ästhetik).

Aleister Crowley beeinflusste später Rockmusik, Popkultur, Album-Cover, Mode, und manche sagen: die gesamte „Rebellion-Ästhetik“.

Viele Künstler haben Crowley bewusst zitiert, z. B. Beatles, Led Zeppelin, Ozzy Osbourne, David Bowie.

Das zeigt: Es gibt eine direkte Traditionslinie okkulter Systeme in Richtung moderner Popkultur.


Die „Hellfire Clubs“ und politische Eliten

Im 18. Jahrhundert gab es aristokratische Zirkel wie den Hellfire Club, die:

  • Rituale
  • sexuelle Zeremonien
  • okkulte Symbolik
  • blasphemische Umkehr-Riten

praktizierten. Mitglieder waren Politiker, Lords, Schriftsteller, Diplomaten.

Auch dies ist historisch belegt – und klingt in seiner Struktur modern, fast wie ein Vorläufer dessen, was heute Verschwörungen über Elite-Kreise behaupten.


Modernere Beispiele: Militär, Geheimdienste und okkulte Experimente

Auch im 20. Jahrhundert tauchen Verbindungen von Machtstrukturen und Okkultismus auf.

Dokumentiert:

  • Projekt MK-ULTRA: Experimente mit Bewusstseinskontrolle, Hypnose, Psychedelika
  • Remote-Viewing-Programme wie „Stargate Project“ (militärische Hellseherei)
  • CIA-Experimente zu Bewusstseinsmanipulation
  • Nazi-Esoterik (Ahnenerbe, okkulte Rituale im SS-Apparat)
  • sowjetische Psi-Programme
  • militärisch-esoterische Forschung in mehreren Staaten

Auch wenn diese Programme unterschiedlich bewertet werden, zeigen sie ein klares Muster:

Machtstrukturen haben immer wieder versucht, Zugang zu „unsichtbaren Kräften“ zu bekommen, egal ob wissenschaftlich oder okkult.

Das ist historischer Fakt, nicht Spekulation.

Beispiel Elon Musk auf einer der berühmten Heidi Klum Halloween Partys:

oder Philippine de Rothschild


Rechts mit der bekannten Führungsperson der europäischen Finanzindustrie Christine Lagarde – Internationaler Währungsfond, Europäische Zentralbank etc. Wurde trotz riesigem Steuerbetrugs nicht verurteilt auf Grund Zitat: ” ihrer herausragenden Persönlichkeit”

Das Symbol links oben erinnert auch noch an etwas anderes…

Das sind nur kleine Ausschnitte, die als Beispiele dienen.

Konsequenz

Wenn man diese Muster zusammennimmt, ergibt sich ein konstantes Bild:

  • In praktisch jeder Epoche hatten Eliten Zugang zu oder Interesse an okkultem Wissen.
  • Okkultpraktik war nie primitiv, sondern ein Werkzeug für Macht.
  • Der Glaube an „unsichtbare Kräfte“ war kein Abzeichen der Ungebildeten, sondern gerade der Intellektuellen, Künstler und Herrschenden.

Die Bibel beschreibt folgendes:


1. Satan wirkt durch menschliche Werkzeuge (Diener als “verlängerter Arm”)

Johannes 8,44 (Jesus spricht zu seinen Gegnern):

“Ihr habt den Teufel zum Vater, und nach eures Vaters Gelüste wollt ihr tun. Der ist ein Mörder von Anfang an und steht nicht in der Wahrheit; denn Wahrheit ist nicht in ihm. Wenn er die Lüge redet, so redet er aus seinem eigenen, denn er ist ein Lügner und der Vater der Lüge.”

Menschen, die in Lüge und Bosheit handeln, stehen laut Jesus unter dem Einfluss des Teufels.


2. 2. Korinther 11,14–15:

“Und das ist kein Wunder; denn er selbst, der Satan, verstellt sich als ein Engel des Lichts. Darum ist es nichts Großes, wenn sich auch seine Diener verstellen als Diener der Gerechtigkeit; deren Ende wird sein nach ihren Werken.”

Der Teufel hat „Diener“, die als Menschen auftreten, sich aber als „Diener der Gerechtigkeit“ tarnen


2. Endzeitliche Offenbarung des Teufels durch einen großen Führer (Antichrist)

2. Thessalonicher 2,3–4, 8–9:

“Denn zuvor muss der Abfall kommen und der Mensch der Sünde geoffenbart werden, der Sohn des Verderbens. Er ist der Widersacher, der sich erhebt über alles, was Gott oder Gottesdienst heißt, sodass er sich in den Tempel Gottes setzt und vorgibt, er sei Gott.”
[…]
“Und dann wird der Gesetzlose offenbart werden. Ihn wird der Herr Jesus verzehren mit dem Hauch seines Mundes und vernichten durch die Erscheinung seiner Wiederkunft. Der Gesetzlose aber wird in der Macht des Satans auftreten mit großer Kraft und lügenhaften Zeichen und Wundern.”

Dieser „Gesetzlose“ (oft als Antichrist gedeutet) wird durch die Macht Satans wirken – das Bild eines endzeitlichen Führers, der vom Teufel inspiriert ist.


3. Offenbarung 13,1–2, 4, 7

“Und ich sah aus dem Meer ein Tier aufsteigen […] und der Drache gab ihm seine Kraft und seinen Thron und große Vollmacht.”
“Und sie beteten den Drachen an, weil er dem Tier die Macht gegeben hatte, und beteten das Tier an und sprachen: Wer ist dem Tier gleich, und wer kann mit ihm kämpfen?”
“Und es wurde ihm gegeben, mit den Heiligen Krieg zu führen und sie zu besiegen.”

Das „Tier aus dem Meer“ (oft als Symbol für ein gottloses Reich oder Führer gedeutet) erhält Macht direkt vom Drachen – der in der Offenbarung klar als Satan identifiziert wird (vgl. Offenbarung 12,9).


Konkret werde ich also die Geschichten verschiedener Hochkulturen der Kontinente in Bezug auf Okkultismus und Satanismus ( theologisch & atheistischer) untersuchen und versuchen eine Verbindung zu einigen der herrschenden Familiendynastien herstellen. Darüber hinaus werde ich verschiedene Bruderschaften mit eben jenem Hintergrund beleuchten und aufzeigen, welche einflussreichen Personen unserer Gesellschaft über die Jahrhunderte an solchen Gemeinschaften partizipiert haben.

Ziel dieser Seite ist, den Menschen die Existenz des Bösen begreifbar zu machen. Wenn der Teufel eine reale Intelligenz ist, so MUSS Gott zweifelsfrei auch existieren. Es geht nicht darum, die Verantwortung für menschliche Gräueltaten einer ominösen Instanz zuzuschreiben. Unsere Spezies hat häufig genug eindrucksvoll bewiesen, wie man den freien Willen missbraucht – aber die Graustufen des menschlichen Wahnsinns sind eingebettet in zwei Extreme – Teufel & GOTT – Finsternis & Licht.

Ich warne bewusst vor, nicht jeder Mensch benötigt diese Erkenntnis, um zu GOTT zu finden. Für einige Seelen mag das folgende unerträglich erscheinen, aber machen sie sich eine Sache bewusst. Sollte Jesus Recht haben und der Teufel tatsächlich existieren, so gibt es Menschen die tagtäglich in extremer Form unter seiner Herrschaft leiden und sich nicht selbst helfen können. Rituelle Gewalt ist ein reales Phänomen, welches sich seit Anbeginn der menschlichen Zivilisationen wie ein roter Faden durch die Geschichte zieht. Der Teufel und seine Dämonen präsentieren sich in verschiedenen Gewändern, egal ob Saturn, Kronos oder Quetzalcoatl.

Die Entitäten, die dahinterstehende Symbolik und die damit verbundenen Handlungen sind unsere Orientierungspunkte – Wenn ich Ihnen nur 2 minimale Einblicke in die oben genannten Beispiele gebe, dann sagen Sie mir, was sie vom ersten Eindruck in diesem Moment fühlen – 2, weil Kronos (Griechisch) und Saturn (Römisch) identische Figuren sind

Saturn/Kronos :

Saturn Teufel

Quetzalcoatl :

Quetzacalotl die Schlange

 

Finden Sie das normal? Und eins versichere ich Ihnen – das ist noch vergleichsweise “harmlos”.

Offenbarung 12 Vers 9: Und es wurde geworfen der große Drache, die alte Schlange, der Teufel und Satan genannt wird, der den ganzen Erdkreis verführt, geworfen wurde er auf die Erde, und seine Engel wurden mit ihm geworfen.

Daniel beschreibt in seinem prophetischen Buch, dessen Authentizität selbstverständlich von jeglichen Seiten angezweifelt wird, obwohl es neben historisch akkuraten Beschreibungen auch satte 200 erfüllte Prophetien liefert – darunter der Aufstieg und der Fall ganzer Weltreiche, welche sogar die jeweiligen Herrscher tief beeindruckt hat ( Alexander der Große ) :

10 Und siehe, eine Hand rührte mich an und rüttelte mich auf, ⟨sodass ich wieder⟩ auf meine Knie und Handflächen ⟨kam⟩. 11 Und er sprach zu mir: Daniel, du vielgeliebter Mann[4]! Achte auf die Worte, die ich zu dir rede, und steh an deinem Platz! Denn ich bin jetzt zu dir gesandt. Und als er dieses Wort mit mir redete, stand ich zitternd auf. 12 Und er sprach zu mir: Fürchte dich nicht, Daniel! Denn vom ersten Tag an, als du dein Herz darauf gerichtet hast, Verständnis zu erlangen und dich vor deinem Gott zu demütigen, sind deine Worte erhört worden. Und um deiner Worte willen bin ich gekommen. 

13 Aber der Fürst des Königreichs Persien stand mir 21 Tage entgegen. Und siehe, Michael, einer der ersten Fürsten, kam, um mir zu helfen, und ich wurde dort entbehrlich[5] bei den Königen von Persien.

14 Und ich bin gekommen, um dich verstehen zu lassen, was deinem Volk am Ende der Tage widerfahren wird; denn noch ⟨gilt⟩ die Vision für ⟨ferne⟩ Tage. 15 Und als er in dieser Weise[6] mit mir redete, richtete ich mein Gesicht zur Erde und verstummte. 16 Und siehe, einer, den Menschenkindern gleich, berührte meine Lippen. Und ich öffnete meinen Mund und redete und sprach zu dem, der vor mir stand: Mein Herr, bei der Erscheinung überfielen mich meine Wehen, und ich habe keine Kraft behalten. 17 Und wie kann der Knecht dieses meines Herrn mit diesem meinem Herrn reden? Und ich – von nun an bleibt keine Kraft mehr in mir, und kein Odem ist in mir übrig. 

18 Da rührte er, ⟨der⟩ im Aussehen wie ein Mensch ⟨war⟩, mich wieder an und stärkte mich. 19 Und er sprach: Fürchte dich nicht, du vielgeliebter Mann[7]! Friede ⟨sei mit⟩ dir! Sei stark, ja, sei stark!

Und als er mit mir redete, wurde ich stark und sagte: Mein Herr möge reden! Denn du hast mich gestärkt. 20 Da sprach er: Hast du erkannt, warum ich zu dir gekommen bin? Nun aber kehre ich zurück, um gegen den Fürsten von Persien zu kämpfen. Und wenn ich mit ihm fertig geworden bin[8], siehe, dann ist der Fürst von Griechenland gekommen – 21 doch will ich dir mitteilen, was im Buch der Wahrheit aufgezeichnet ist –, und es gibt keinen Einzigen, der mir gegen jene mutig beisteht[9] als nur Michael, euer Fürst.

Wer ist der Fürst Michael? Ein Engel! Der Erzengel Michael. Warum “euer Fürst” = weil er der Fürst des Volkes Israel ist! Und wer spricht dort zu Daniel – der Engel Gabriel. Er berichtet ihm von einem Kampf gegen den Fürsten von Persien”, der 21 Tage dauerte und das er Hilfe eines anderen Fürsten bekam, dem Erzengel Michael. Wir dürfen also davon ausgehen, dass der Kampf nicht von irdischer Natur war und auch der Kampf gegen den Fürsten Griechenlands nicht viel mit irdischem Kriegsgeschehen gemein hat.

Nach biblischer Auffassung ist es also so, dass der Teufel und seine Dämonen Einfluss auf verschiedene Weltreiche ausüben. Da sie nicht direkt in Erscheinung treten und der Teufel sogar versucht Jesus zur Anbetung zu bewegen mit Aussicht auf alle irdischen Reiche als Belohnung, lautet die logische Schlussfolgerung aus biblischer Sicht, dass der Teufel den Menschen Macht auf Erden gibt, die ihn anbeten.

Fragwürdig bleibt natürlich, ob sich das für jedes einzelne Reich der Erde, zu jeder Epoche so verhalten hat. Ich persönlich glaube, dass es durchaus Reiche gab, die zumindest zeitweise von gottesfürchtigen Männern regiert wurden. Die Bibel beschreibt beispielweise die Bekehrung Nebukadnezars II (Babylon) oder den Respekt Alexander des Großen vor den jüdischen Hohepriestern ( Griechenland) -> Dazu mehr bei = Prophet Daniel – I.N.R.I. (inri.blog)

Zudem erkennen wir am Buch Daniel, dass die Engel Gottes im Kampf mit den Fürsten der Erde standen und diese auch immer wieder besiegten. Wir halten also fest, dass die Herrschaft des Bösen sich nicht zu jeder Zeit ungehindert ausbreiten durfte, aber dennoch dauerhaften Anspruch auf die Reiche der Erde erhebt und diesen auch mit drastischen Mitteln geltend macht.

Die Bibel beschreibt, dass sich die Dämonen auf Erden als Götter verehren ließen, was dahingehend zur Mythologie passt, dass der Teufel selbst sich über Gott erheben und wie bereits erwähnt von Jesus selbst angebetet werden wollte – dieser Wunsch kann ihm hier auf der Erde erfüllt werden, wenn er die Menschen dazu bringt ihm zu huldigen. Interessanterweise können wir in allen Hochkulturen spuren davon entdecken, wie “Gottheiten” verehrt wurden, die mit äußerst menschenverachtenden Methoden “besänftigt” werden wollten – dazu zählen verschiedene Opferrituale, Tempelprostitution und Krieg.

  1. 1. Korinther 10:20: “Aber ich sage, dass das, was die Heiden opfern, sie den Dämonen opfern und nicht Gott. Ich will aber nicht, dass ihr in Gemeinschaft mit den Dämonen seid.”
  2. 5. Mose 32:17: “Sie opferten den Dämonen, die nicht Gott sind, Göttern, die sie nicht kannten, neuen Göttern, die erst vor kurzem aufgekommen waren, die eure Väter nicht verehrten.”
  3. Psalm 106:37: “Und sie opferten ihre Söhne und ihre Töchter den Dämonen.”
  4. Offenbarung 9:20: “Und die übrigen Menschen, die durch diese Plagen nicht getötet wurden, taten nicht Buße für die Werke ihrer Hände, dass sie nicht mehr anbeteten die Dämonen und die goldenen und silbernen und ehernen und steinernen und hölzernen Götzen, die weder sehen noch hören noch wandeln können.”
  5. 3. Mose 17:7: “Und sie sollen ihre Schlachtopfer nicht mehr den Dämonen opfern, denen sie nachhuren. Das soll ihnen eine ewige Satzung sein bei ihren Nachkommen.”

Doch lasst uns zunächst festhalten, dass die damals regierenden Menschen keinesfalls naiv gewesen sein können, wenn sie in der Lage waren hochentwickelte Stadtstaaten und Herrschaftssysteme mit beeindruckenden Bauten zu errichten. Das heißt für mich im Umkehrschluss, dass ein vielbeschäftigter, einflussreicher Mensch vielleicht etwas ausprobiert, aber nach mehrmaligen Versuchen ohne Erfolg wohl relativ schnell den Glauben daran verlieren würde. Dies scheint bei den Herrscherdynastien nicht der Fall zu sein, da die Traditionen über Generationen hinweg fortgeführt wurden und als extrem wichtig erachtet werden. Sie waren zentraler Bestandteil ihres eigenen Herrschaftsanspruchs und des Reiches.

Wenn man dies im Zusammenhang mit den drastischen Maßnahmen betrachtet, bspw. Menschenopfer, dann sollte man sich schon fragen ob die damaligen Menschen keinerlei Effekt beobachten konnten – also ob sie keine der angebeteten Entitäten jemals gesehen oder einen Effekt gespürt haben. ALs Beispiel: Das Orakel von Delphi war zentraler Bestandteilt des griechischen Weltreiches und bekam einen Platz am exklusivsten Ort der Hauptstadt Athen – der Akropolis. Die Hohepriester waren extrem einflussreich und die großen Könige baten um Rat und Voraussicht für Kriege und Schlachten.

Meint ihr, wenn die Hohepriester so einem Mann stuss erzählt hatten, er daraufhin einen Krieg anfängt und 100.000 Mann im Krieg sterben, weil die Hohepriester falsche Angaben gemacht hat, wäre der Kopf auf dem Körper des Hohepriesters geblieben? Wie wäre das Vertrauen in das Orakel erschüttert gewesen? Anscheinend gab es eine lebendige und produktive Beziehung zwischen den Okkultisten verschiedener Weltreiche und den offiziell herrschenden Klassen – das als Humbug abzutun entbehrt jeder historischen Grundlage – so schwer es auch zu begreifen sein mag – es ist in meinen Augen zumindest eine Untersuchung wert.

 

“Es ist dieselbe Melodie, die seit tausenden von Jahren gespielt wird, die Frage ist, ob wir endlich die falschen Töne erkennen und die dahinterstehenden Schemata entlarven, die zu den immer selben Handlungsweisen führen = Götzendienst, Egoismus , Promiskuität , bspw. in Form von Tempelprostitution, Krieg, Zauberei, Wahrsagerei, Zeichendeuterei etc. Wir werden erkennen, dass hinter der sich wiederholenden Symbolik, verbunden mit verschiedenen literarischen Gestalten, immer wiederkehrende Handlungsweisen verbunden sind – die sich auch in der Politik der Weltreiche und der Lebensweise der herrschenden Aristokraten widerspiegelt. ” Auszug aus dem Artikel -> Mesopotamien, Okkultismus & Aristokratie – I.N.R.I. (inri.blog)

Ich habe noch einige interessante Kommentare zu den Thematiken von einem römischen Juristen und christlichen Apologeten – Minucius Felix. der wahrscheinlich im 2. oder 3. Jahrhundert n. Chr. lebte. Wir haben nur ein Werk von ihm überliefert bekommen – “Octavius” , in dem ein Streitgespräch zwischen einem Christen und einem Heiden illustriert wird.

Es kommen passend zum Thema verschiedene heidnische Kulte zur Sprache, die von einem zu damaligen Zeit lebenden sicherlich besser bewertet werden können und die interessanterweise sogar Abhandlungen über sein eigenes Reich – Rom – enthalten.

1. Taurier (Schwarzmeerküste):

  • Menschenopfer: “Es war bei den Tauriern von Pontus… Brauch, Gäste zu opfern…”

2. Busiris (Ägypten):

  • Menschenopfer: “…und dem Ägypter Busiris Brauch, Gäste zu opfern…” (Kein spezifischer Zeitpunkt genannt)

3. Gallier (Gallien):

  • Menschen- und Tieropfer: “…und für die Gallier, menschliche oder unmenschliche Opfer für Merkur zu schlachten.”

4. Römer (Römisches Reich):

  • Menschenopfer: “…die Römer begruben einen griechischen Mann und eine griechische Frau, einen gallischen Mann und eine gallische Frau lebendig als Opfer.”

5. Jupiter Latiaris (Latium):

  • Menschenopfer: “…und bis heute wird Jupiter Latiaris mit Mord verehrt, und wie es sich für den Sohn des Saturn gehört, wird er mit dem Blut eines bösen und kriminellen Mannes vollgestopft.”

 

1. Tempelprostitution

Minucius Felix kritisiert die Tempelprostitution besonders im Zusammenhang mit der Göttin Isis, auch bekannt als Ishtar oder Innana -> Mesopotamien, Okkultismus & Aristokratie – I.N.R.I. (inri.blog)

sinngemäßes Zitat:
„In den Tempeln der Isis, die sich durch Schamlosigkeit und Unzucht auszeichnen, offenbart sich der ganze Widersinn eurer Anbetung. Eure Tempel sind nicht Stätten der Reinheit, sondern Häuser des Lasters, in denen man sich im Namen der Göttin der Freuden dem unzüchtigen Verhalten hingibt.“

  • Minucius Felix, Octavius, Kapitel 9, Abschnitt 4

2. Transvestitentum

Das Transvestitentum wird im Zusammenhang mit den Kulte der Cybele und anderer Götter erwähnt, die häufig männliche Priester in Frauenkleidern beinhalteten – der Kult der Cybele wird auch mit Menschenopfern in Verbindung gebracht

sinngemäßes Zitat:
„Es ist ein abscheuliches Schauspiel, wenn Männer, die in Frauenkleidern auftreten, sich in den Riten der Cybele und anderen Göttern zeigen. Diese Praktiken widersprechen der natürlichen Ordnung und sind ein Beweis für die Verwirrung und das moralische Chaos in euren religiösen Zeremonien.“

  • Minucius Felix, Octavius, Kapitel 11, Abschnitt 5

3. Gleichgeschlechtliche Beziehungen

Gleichgeschlechtliche Beziehungen werden im Kontext der Verehrung von Göttern wie Zeus und Apollo erwähnt

Sinngemäßes Zitat:
„Eure Verehrung der Götter wie Zeus und Apollo, die eure Neigungen zu gleichgeschlechtlichen Beziehungen rechtfertigt, zeigt die moralische Dekadenz eurer Kulte. Die Akzeptanz solcher Praktiken in den religiösen Riten ist ein Beweis für die Verdorbenheit und den Verfall der Sittlichkeit in euren Gesellschaften.“

  • Minucius Felix, Octavius, Kapitel 10, Abschnitt 7

4. Orgien

Orgien werden im Zusammenhang mit dem Kult des Bacchus erwähnt, der durch ekstatische Feste und Trunkenheit geprägt ist.

Sinngemäßes Zitat:
„Die Bacchanalien, bei denen ihr euch in einem Zustand der Trunkenheit und Ausschweifung verliert, sind nicht nur ein Ausdruck eures Kults, sondern auch ein Zeichen für die völlige Verderbnis und den moralischen Niedergang. Diese Orgien, die ihr als Festlichkeiten im Namen des Bacchus feiert, sind ein Akt der Entweihung und der Verderbnis.“

  • Minucius Felix, Octavius, Kapitel 13, Abschnitt 3

5. Magie und Wahrsagerei

Magie und Wahrsagerei werden allgemein im Kontext der heidnischen Religionen kritisiert, die oft auf solche Praktiken zurückgriffen, um Einfluss auf das Schicksal und die Zukunft zu nehmen.

Sinngemäßes Zitat:
„Die Wahrsagerei, die in den Kulten von Apollo und anderen Göttern betrieben wird, ist nichts als ein Trugbild, das von Dämonen und bösen Mächten heraufbeschworen wird. Euer Vertrauen in solche Praktiken offenbart nur die Abwesenheit der wahren Erkenntnis und den Abgrund des Aberglaubens, in dem ihr euch befindet.“

  • Minucius Felix, Octavius, Kapitel 12, Abschnitt 4

 

Dies ist nur eine von vielen Quellen, die gerne von Teilen der Wissenschaft als “unglaubwürdig” dargestellt werden… Ich möchte jedoch auch eine Darstellung des Christentums aus dem frühen 2 Jahrhundert zeigen, also ca. 100 Jahre nachdem Christus für uns starb. Wir erhalten diese Information durch einen überlieferten Brief von Plinius dem Jüngeren an den damaligen römischen Kaiser Trajan. Von “missionarischen” Zielen kann also keine Rede sein, gerade weil Plinius sogar von ihm beauftragten Morden an Christen berichtet, obwohl er selber kein Unrecht an ihnen finden konnte – aber lest selbst ->

 

  • Treffen der Christen: “Sie pflegten sich an einem bestimmten Tag vor Tagesanbruch zu versammeln und im Wechselgesang einen Hymnus an Christus als Gott zu singen.” (Epistulae X.96)
  • Eid:Sie banden sich durch einen Eid… nicht zu einem Verbrechen, sondern dazu, keinen Diebstahl, keinen Raub, keinen Ehebruch zu begehen, ihr Wort nicht zu brechen und bei Aufforderung keine hinterlegte Pfandsumme zu verweigern.” (Epistulae X.96)
  • Gemeinsames Mahl: “Nach ihrer Auflösung pflegten sie sich wieder zu versammeln, um eine Mahlzeit einzunehmen, die jedoch ganz gewöhnlicher und unschuldiger Art war.” (Epistulae X.96)
  • Ablehnung der römischen Götter: “Sie beteuerten, ihr einziger Fehler oder Irrtum sei gewesen, dass sie sich an einem bestimmten Tag vor Tagesanbruch zu versammeln pflegten, um im Wechselgesang einen Hymnus an Christus als Gott zu singen… und sich durch einen Eid… dazu [verpflichteten], kein Verbrechen zu begehen… Nachdem ich ihnen diesen Befehl gegeben hatte, ließ ich sie gehen.” (Epistulae X.96)

Ich schätze, dass die Aussage des “einzigen begangenen Fehlers” darauf bezieht, dass Christen sich an die Gesetze des Landes halten sollen, in dem sie leben, außer wenn sich das Gesetz konkret gegen biblische Vorgaben richtet -also beispielsweise andere Götzen anzubeten. Dies war zwar in Rom der Fall, anscheinend hatten die Christen dennoch so einen hohen Integritätsanspruch, dass sie trotz der drohenden Verfolgung ihre Treffen – auch zur Ehre Gottes – hätten öffentlich abhalten sollen.

Das ist mal eine Ansage – da kann sich jeder selber fragen wie bereit er dazu gewesen wäre, Haut und Haar zu riskieren im Angesicht römischer Strafen wie Kreuzigung, Auspeitschen mit Knochenstücken oder der “Damnatio ad Bestias” – bei der ein “Täter” wilden Tieren in den Arenen zum Fraß vorgeworfen wird.

Die Kämpfe in den Arenen waren übrigens verschiedenen Gottheiten wie Mars und Saturn geweiht / gewidmet und wurden von ritualen der Hohepriester begleitet bzw eingeleitet – teilweise wurden auch Statuen der Götzen durch die blutigen Arenen getragen.

Plinius’ Bemerkungen über das Christentum

Plinius der Jüngere wurde übrigens ca 60. nach Christus geboren, also nicht einmal 30 Jahre nach der Kreuzigung Jesu! Er war Schriftsteller, Anwalt und Senator des römischen Kaiserreiches mit verschiedenen Aufgaben, wie der Verwaltung der römischen Provinz Bithynien und Pontus. Diese Provinz lag im Nordwesten der heutigen Türkei am Schwarzen Meer. Er war also ein hochgebildeter, einflussreicher Mann seiner Zeit und kann deswegen als herausragenden historische Quelle betrachtet werden. Er berichtete auch über den großen Ausbruch des Vesuvs 79 nach Christus.

Tafel des Plinius

G.dallorto – Self-published work by G.dallorto

Eine Ehreninschrift für Plinius den Jüngeren aus der “Sant Ambrogio Basilica” in Mailand!

Milan. A fragment of an Ancient Roman plaque bearing the name C.<aius> PLINIUS, and the marks of a re-use. It stands in the right wing of the atrium of Sant’Ambrogio basilica. Picture by Giovanni Dall’Orto, April 25 2007.

  • Attribution
  • Datei:0012 – Milano – Sant’Ambrogio – Atrio – Frammento lapide C. Plinio – Foto Giovanni Dall’Orto 25-Apr-2007.jpg
  • Erstellt: 25. April 2007
  • Hochgeladen: 20. Juni 2007
  • Aberglaube: Plinius bezeichnete das Christentum als “verderblichen und übertriebenen Aberglauben” (superstitionem pravam, immodicam). Er schrieb: “Einen Unterschied nach Alter oder Rang habe ich nicht gemacht, denn nach meiner Ansicht ist jedes Alter und jeder Rang an diesem Aberglauben beteiligt.”
  • Strafen: Plinius berichtet, dass er Christen, die sich weigerten, Christus zu widerrufen und den römischen Göttern zu opfern, hinrichten ließ. Er schreibt: “Diejenigen, die behaupteten, keine Christen zu sein oder gewesen zu sein, ließ ich frei, nachdem sie die Götter nach meiner Anweisung angerufen und dein Bildnis… verehrt hatten und Christus gelästert hatten… Diejenigen, die beharrten, dass sie Christen seien, ließ ich hinrichten.”
  • Unsicherheit: Plinius bat Kaiser Trajan um Rat, wie mit den Christen umzugehen sei, da er sich der rechtlichen Grundlage für ihre Verfolgung nicht sicher war. Er schrieb: “Ich war mir nicht sicher, ob bei der Untersuchung dieser Angelegenheit das Alter eine Rolle spielen sollte… ob die bloße Tatsache, Christ zu sein, auch ohne Verbrechen bestraft werden sollte oder ob nur die Verbrechen, die mit dem Namen verbunden sind.”

Trajans Antwort

Kaiser Trajan antwortete Plinius in einem Brief (Epistulae X.97):

  • Keine aktive Verfolgung: Trajan riet Plinius, Christen nicht aktiv aufzuspüren, sondern nur dann zu handeln, wenn sie denunziert und überführt wurden. Er schrieb: “Man darf die Christen nicht aufspüren; wenn sie angezeigt und überführt werden, müssen sie bestraft werden.”
  • Widerruf ermöglicht: Trajan bot Christen die Möglichkeit, ihre Strafe zu vermeiden, indem sie ihren Glauben widerriefen. Er schrieb: “Wenn sie jedoch widerrufen und die Götter anrufen, sollen sie begnadigt werden, auch wenn sie in der Vergangenheit verdächtig waren.”
  • Anonyme Denunziationen abzulehnen: Trajan wies Plinius an, anonyme Denunziationen abzulehnen, da dies “kein gutes Beispiel ist und nicht unserer Zeit entspricht”.

Quellen

Interessanterweise rät Kaiser Trajan zu keiner “direkten Verfolgung”, aber durch gesprächige Nachbarn, sehr “eifrige” Beamte und die allgemeine Bedrohung, die die Bevölkerung auf Grund des christlichen Glaubens empfand, der sich weigerte den Kaiser als Gott anzuerkennen oder an heidnischen Kulten mit Tempelprostitution, Pädophilie und Mord teilzunehmen, kam es selbstverständlich dennoch zu brutalen Verfolgungen.

Es ist schon überaus erstaunlich, dass selbst die interne Kommunikation zwischen Führern des römischen Reiches Dinge erwähnt wie: ” Sie schworen sich nicht zu Lügen, keinen Ehebruch zu begehen… etc” – wirklich sehr gefährlich. Zumindest aus der Sicht von Männern, die keinerlei Interesse an ethischen Verhaltensweisen hatten. Umso tragischer ist es, dass ausgerechnet die katholische Kirche, deren Fundament weniger auf Petrus, als auf der Legalisierung des Christentums durch den römischen Kaisers Konstantins ca. 313 nach Christus fußt und teilweise von genau eben jenen Familien beherrscht wurde – wie z.B. der Familie Borghese oder der Familie Medici ( Florenz) , die für menschenverachtende Machtpolitik standen und diese auch im Deckmantel des christlichen Glaubens in Form von Inquisition, Hexenverbrennung und anderen Grausamkeiten auslebten.

Damit möchte ich keinesfalls jeden Katholiken als Nicht-Christ verunglimpfen – ich bin fest davon überzeugt, dass es viele Katholiken gibt, die mit vollem Herzen Jesus Christus nachfolgen. Ich beziehe mich auf die aristokratischen Strukturen, die den Vatikan seit Jahrhunderten beherrschen und als unlautere Bankiers wie die Medicis oder Teilhaber des brutalen römischen Reiches wie die Borgheses, das Amt des Papstes – also des angeblichen STELLVERTRETER Christi – innehatten. Ich weiß nicht, wie blasphemisch es noch werden soll. Abgesehen davon kann ich in der Bibel keine Grundlage für das Amt des Papstes erkennen, aber das ist wie gesagt ein anderes Thema.

Viele der mächtigen Netzwerke, ob politisch, wirtschaftlich oder medial, zeigen in Symbolik, Architektur, Rituale und sogar Namensgebung:

  • Verweise auf hermetische, alchemistische oder freimaurerische Elemente
  • Verbindungen zu antiken Mysterienkulten (Ägypten, Babylon, Griechenland)
  • Symbole wie das allsehende Auge, Pyramiden, Pentagramme, Sonnenräder, Eulen etc.

Diese Dinge sind nicht zufällig gewählt – und viele davon tauchen im Kontext von:

  • Banken
  • Geheimdiensten
  • Stiftungen
  • Think Tanks
  • Internationalen Organisationen

wieder auf.

Wiederkehrende Symbolik verschiedener okkulter Strömungen

SymbolBedeutung / InterpretationOrganisation / KontextAnmerkungen / Querverbindungen
Allsehendes Auge– Göttliche Vorsehung bzw. allumfassende Überwachung– Form der spirituellen Erleuchtung, „Auge der Wahrheit“– Freimaurerei (insbesondere Großloge von New York) – Illuminatenlegenden – diverse esoterische Zirkel– Taucht in Pyramiden-Darstellungen auf (z. B. US-Dollar-Rückseite).– Verbindung zur „Großen Pyramide“ als Symbol des Welt-Tempels (Masons).– In der hermetischen Symbolik oft mit Strahlenkranz oder Dreieck im Hintergrund.
Pyramide (mit Auge)– Stabilität und dauerhafter Aufbau (Aufstieg vom Irdischen zum Göttlichen)– Sieben Stufen als Hinweis auf 7 Grade (z. B. hermetische Tradition)– Freimaurerei (2. Grad „Fellowcraft“) – Illuminaten-Mythos – O.T.O. (Ordo Templi Orientis)– Oft mit 13 Stufen dargestellt (Bezug zu „13 Gründungsmitglieder“ der Illuminaten).– Kombination mit Allsehendem Auge → Auge der Vorsehung.
Pentagramm (Fünfzack)– Schutzsymbol gegen böse Geister (umgedreht: satanisch)– Repräsentation der fünf Elemente (Geist, Luft, Feuer, Wasser, Erde)– Golden Dawn – Crowley’scher O.T.O. – Wicca – Thelemische Zirkel– Aufrechter Aufdruck: Schutz, Spiritualität; umgekehrt: oft im Satanismus (Baphomet).– „Pentagramm im Kreis“ ist wichtiger Gradindikator in Golden Dawn (Adeptus Minor: 2 Punkte nach oben).– Auch bei Satanischer Kirche als „Sigillum Diaboli“.
Sonnenrad (☀/卍)– Kreislauf von Geburt, Leben, Tod, Wiedergeburt– 4 Arme repräsentieren Himmelsrichtungen, Jahreszeiten, Elemente– Indogermanische Kulte – Thule-Gesellschaft – NSDAP – Moderne Neonazi-Gruppen– Als Hakenkreuz (卍) in rechts-gerichteten Gruppierungen missbraucht.– „Schwarze Sonne“ (Sonnenrad-Variante) in SS-Kreisen (Wewelsburg).– In völkisch-okkulter Ideologie Teil des germanischen Erbes.
Eule– Symbol für Weisheit (griech. Athena) aber auch (invers) für nächtliche Kontrolle, Illuminatengeheimnissen– Steht für „verborgenen Rat“ und heimliches Wissen– Bohemian Club (USA) – Freimaurerei („Order of the Owl“ Legenden) – Manche Okkultzirkel, die sich auf Hermes Trismegistos berufen– Berühmt: „Owl Shrine“ im Bohemian Grove (Bigfoot-ähnliche Rituale).– Oft neben Eulen wird auch die Fledermaus als Nachtwächter-Symbol genutzt (Chinesische Triaden).
Freimaurerzirkel & Winkel– Zirkel (Circle) = Geist, Unendlichkeit; Winkel (Square) = Materie, Ordnung; Schnittpunkt idealer Mensch– Freimaurerei (alle Riten)– Kombination mit Buchstabe „G“ (Gnosis/Gott).– In allen Logen-Ritualen zu finden (Wand-Dekoration, Rituale, Kleidung).– Im Staatswappen vieler Länder (z. B. Brasilien) dezent eingebunden.
Rose × Kreuz (Rosy Croix)– Vereinigung von Geheimmacht (Kreuz) mit mystischem Wissen (Rose)– Symbolisiert spirituelle Erneuerung, alchemistische Transmutation– Rosenkreuzer (z. B. Fraternitas Rosae Crucis, AMORC) – Golden Dawn – Theosophische Gesellschaften– Ursprünge im späten 16. Jh. (Fama Fraternitatis, Confessio Fraternitatis).– In Golden Dawn-Grades häufig kombiniert: „Companion of Rose Cross“ (5. Grad).
Doppelkopf-Adler (Double-Headed Eagle)– Herrschaft über „Osten und Westen“, „Materie und Geist“– Höchster Grad in schottischem Ritus (32°/33°)– Schottischer Ritus (Freimaurerei) – Byzantinische Heraldik – In O.T.O. (symbolisch, jedoch kein offizielles O.T.O.-Emblem)– Ein Kopf blickt nach Osten (Erleuchtung), der andere nach Westen (Wiederverwendung/des Körpers).– 33° im Scottish Rite: „Sovereign Grand Inspector General“ (oberster Grad).– In Kombination mit Schottenkreuz (Rittergrade).
Schädel & Gekreuzte Knochen– Memento mori (Erinnerung an Tod), Abkehr von legitimen religiösen Ritualen– Zeichen geheimer Bruderschaften, die mit Tod/Stille operieren– Skull & Bones (Yale-Geheimbund) – Paramilitärische Rituale (Piraterie-Einfluss, imitiertes „Freimaurer“-Rabitat) – Horror-Kulte– In Yale-Bund (1832 gegründet) als Signet verwendet; Mitglieder: US-Generationen von Politikern (z. B. Bush-Familie).– In Okkultismus häufig als Dekor im „Arkanen Orden des Schwarzen Sonnengesangs“.
Baphomet– Vereinigung von Gegensätzen (Männlich + Weiblich, Gut + Böse) – „Ziegen-Gott“ für Hexenprozesse, satanische Deutungen– Templerlegenden (Albert Poisson, Éliphas Lévi) – Moderne Satanisten (Church of Satan) – Diverse Neo-Hexenkreise– 1856 von Éliphas Lévi modern popularisiert („Baphomet: Sabbatsgott“).– Crowley interpretierte Baphomet als Symbol des „Reinen Verstecks“ (Baphomet = „Bringer of Light“).– 2015 errichtete Satanische Statue in den USA (Phoenix) – Protest gegen christliche Symbole.
Hexagramm (Sechszack)– „Stern Salomos“: Einheit von Makrokosmos und Mikrokosmos – Tetragrammaton (JHWH) in Mitte; Mond-Sonne-Vereinigung– Universelles Schutz-, Bann- und Gleichgewichtszeichen– Judäisch-kabbalistische Tradition – Golden Dawn (2. Grad: Zelator) – O.T.O. (hohe Grade) – Thelemaïsche Zirkel– In Freimaurerei nur in höheren Graden („Mark Master“, „Past Master“).– In Crowleys O.T.O. als „unicursal hexagram“ (kontinuierlicher Strich), besonders wichtig in Liber L vel LXV und Liber LII.
Thule − Runenkreis– Symbol völkischer Mystik, Germanenruhm, angebliche Blut-Reinheit – vorausläufer hinter SS-“Schwarze Sonne”– Thule-Gesellschaft (Berlin, ab 1918) – NS-SS (Wewelsburg) – Diverse Neo-Nazi-Gruppen– „Sonnenscheibe mit 12 Strahlenbögen“ → SS-Obergruppenführer Heinrich Himmler adaptierte es als „Schwarze Sonne“.– Verbindungen zu Armanen-Runen (Karl Maria Wiligut).– In neonazistischen Kreisen Rekonstruktion fiktiven arischen Erbes.
Schwarze Sonne (Sonnenrad mit 12 Strahlen)– Symbol für „arische Wiedergeburt“, Führerprinzip, SS-Esoterik – Engel/Mächte der Unterwelt (gnostische Deutung)– SS (Himmlers Reichsführung SS, Schloss Wewelsburg) – SS-Esoteriker (Karl Maria Wiligut) – Neo-Heidentum (Valkyrienkreise)– Direkt inspiriert vom Mosaik im „Obergruppenführersaal“ der Wewelsburg (1935–′36).– Häufig genutzt in Black-Metal-Ästhetik; auch in esoterischen Comic-Kreisen (Hellboy).– Alternative Deutung: 12 Monate als kosmischer Kreis (Nordgermanische Sonnenscheibe).
Obelisk (hohe Säule mit Spitze)– Symbol phallischer Schöpferenergie – Verbindung zwischen Diesseits und Jenseits; Markierung heiliger Orte– Ägyptische Tempelkulte – O.T.O. (zeremonielle Nutzung) – Diverse freimaurerische Monumente (z. B. Washington Monument)– Washington Monument als geheimer Treffpunkt (akzentuiert auf Masonic Cornerstone).– „Cleopatra’s Needle“ in London (Freimaurer gespendet).– In New York: Obelisk im Central Park (Freimaurer gesponsert).
Freimaurerstern (Blazing Star)– Siebenstrahliger Stern = „Göttliches Licht“ / Zentrum des Universums– Wegweiser zum Erleuchtungsgrad (Adept, 6 Grade nach oben)– Golden Dawn – Schottischer Ritus (Freimaurerei) – O.T.O. (Crowley übernahm Begriff „Blazing Star“)– Crowley schrieb Liber BBB (Blazing Book for Blazing Star).– In Rosicrucianism als Stern des Morgensterns interpretiert.
Skull & Bone (Yale, Skull&Bones)– Geheimbund-Zeremonie: Eingeweihtenaufnahmen, Todessymbolik– „Bonesmen“: zukünftige Machteliten (Politik, Wirtschaft)– Skull & Bones 1832 (Yale University) – Frequentierte US-Politikerkreise (Bush, Kerry, Rockefeller)– Ritualmordlegenden – Verschwörungstheorien: Skull&Bones initiieren Mitglieder in satanische Blood Oath. – Parallele: „Skull&Bones Zirkel“ in Kalifornien (nach Parsons O.T.O.-Vorbild).
OKS—Öffentlichkeitskreuz (Papst)– Kreuz mit gewölbtem Querbalken – irdische Macht des Papstes überklärt göttliche Ordnung– Symbol der Weltkirche, Unfehlbarkeit– Römisch-Katholische Kirche (Papstsymbol) – Später von Okkultkritikern als Symbol „Vaticanus als Schattenregierung“– Interpretiert von manchen Verschwörungstheoretikern als „Zweithöchster Befehlshaber von Geheimbünden“.– Nutzung in satirisch-okkulten Karikaturen („Papal Inquisitionollum“).
Ordensthron des Papstes (Tiara)– Drei-stöckige Tiara = „Vater aller Könige und Könige der Väter“– Verbindung zwischen Himmel (dreifache Gottheit) und Erde– Römisch-Katholische Kirche (Papstkrone) – In Pariser Okkultzirkel („Triune Crown“ Legenden)– Ab Ende 20. Jh. kaum noch bei öffentlichen Zeremonien getragen; in Okkultkreisen dennoch als Vorbild für „dreifachen Machtanspruch“.
Wolfsangel (Wolfshaken)– Altes germanisches Wolfsjäger-Symbol – später von völkischen und neonazistischen Gruppen vereinnahmt – heute verboten in Deutschland– NSZ (Nationalsozialistische 30er Jahre): SS-Division „Das Reich“ – Heutige Neonazi-Bands und -Clubs– Ursprung: Weistafeln für Wolfsjagd im Mittelalter.– Im modernen Neonazismus als „Kodex“ für Stammesreinheit und Rückkehr zu „germanischem Blut“.– Wird häufig neben Thule-Symbolen verwendet.
Chaosstern (8-strahliger Stern)– Symbol für reinen Willen (Chaosmagie) – „alles und nichts zugleich“; Ablehnung traditioneller Strukturen– Chaosmagie (Peter J. Carroll, Ray Sherwin) – Discordianismus – Moderne elektronische Musiklabels (Boum-Trance-Kult)– Formal 8 Pfeile aus einem Zentrum heraus; Crowley sprach bereits von ähnlicher Struktur (Liber Lib Liber).– In O.T.O. selten, jedoch in Typhonian Order (Kenneth Grant) prominent.
Sigillum Dei Aemeth– „Siegel Gottes der Wahrheit“ – göttliches Siegel à la John Dee: direkter Kontakt zu Engelshierarchien– Hermetic Order of the Golden Dawn – Enochian Magie (John Dee und Edward Kelley) – Crowley übernahm es in „Liber A‘ash“– 11 × 11 x 11 Quadratstruktur (Platonisches Kreuz); in Riten als Schutzamulett verwendet.– Zeigt Anzahl der Engelorden (9 + 12 + 28).– In manchen Thelema-Riten obligatorisch.
Triquetra (Dreifaltigkeitssymbol)– Drei Vesica-Pisci (Fischblase) repräsentieren „mind, body, spirit“ (Wicca) oder „Vater, Sohn, Heiliger Geist“ (Christentum) – Zirkulärer Schutzkreis um Dreifaltigkeit– Keltische Esoterik – Wicca – Thelemische Frauenorden (Alostrael-Kult)– In Crowleys „Liber Aleph“ mehrfach erwähnt (Weiblich/Männlich/Androgyne).– Modern: Logo der Band „Eisregen“ (Black Metal) als Hommage an „dunkle Trinität“.
Pentagramm mit Herz (Rosicrucian Love)– Liebe als spirituelles Band (Thelemischer Liebeszirkel) – Fusion von Herz (Emotion) und Pentagramm (Geist)– Moderner Neo-Rosenkreuzer Code– Moderne Rosenkreuzer (F.R.C.), O.T.O. (Love Circle) – Diverse New Age-Bewegungen– Auch als Tattoo bei „Thyrsische Schwesternchaft“ (Leah Hirsig und ihre Adeptinen) gebräuchlich.
Merkurstab (Caduceus)– Händler, Diebe, Magier, Boten (Hermes/Mercurius) – Alchemistisches Signum: Verbindung von Gegensätzen (dualisiert)– Alchemistische Zirkel (Rosicrucianer) – Golden Dawn (Adeptus Minor) – O.T.O. (Crowley verehrte Hermes Trismegistos)– Zweischlangige Schlange als Symbol für Kundalini/aufsteigende Energie.– In Masonic Lodges oft an Wänden oder Ritualtextilien abgebildet (Masonic Chart).
Rosy Cross-Schild (Rosenkreuzer-Schutzschild)– Symbol für „unsichtbare Jerusalemer Stadt“ (Allegorie auf Nirwana und Aquarisches Zeitalter) – verstecktes Wissen in Mitten der Welt– Fraternitas Rosae Crucis (AMORC) – Rosicrucian Fellowship (Max Heindel) – O.T.O. (Crowley betitelte 8. Grad „Knights of the Rosy Cross“)– Schild ist zumeist rot umrandetes goldenes Kreuz, in dessen Mitte eine rote Rose blüht.– In Thelema oft auf Kleidung der „Roses of the Air“ abgedruckt.
Pandora’s Box (Truhe)– Versteckte Geheimnisse, die, einmal geöffnet, Unheil (Illuminatenverschwörung) freisetzen – Symbol für gefährliches esoterisches Wissen– Diverse biologische Kriegsforschungs-Verschwörungstheorien (MK-Ultra) – Moderne Okkult-Thriller (Zeitschrift „Tyranus“ nutzt Symbol als Titelblatt)– In Crowleys Genealogie der Zauberer (Liber 711) erwähnt als „Chest of the Unspoken“.– In Freimaurerkreisen: „Truhe der Gesetzestafeln“ (Vergleich mit Moses).
Labrys (Doppelaxt)– Matriarchale Macht, Schamanentum, gehütetes Sonnenwissen – Verwendung in Amazonenkulten, später als Symbol feministischer Neuheiden– Etruskische & Minoische Kulte – Moderne Hexenbewegungen („Amazonenorden“) – O.T.O. (vereinzelte Gruppen)– Crowley bezieht sich im Liber 203 auf „Labrythian Mysteries“ als Gegenstück zu patriarchaler Opferung.

  • Farbliche Markierungen:
    – Ein rotes Symbol (z. B. Thule-Symbol, Schwarze Sonne) kennzeichnet eindeutige NS-/völkische Konnotationen.
    – Ein dunkelblaues Symbol (z. B. Sigillum Dei Aemeth, Labrys) steht für explizit esoterische/okkulte Tiefenstrukturen.
  • Querverweise:
    – Viele Gesundheits- und Pharmalobby-Kreise (z. B. WHO, Rockefeller Foundation) greifen das Allsehende Auge in Logos auf
    – Das Doppelkopf-Adler-Motiv findet sich nicht nur in freimaurerischen Riten, sondern auch auf Staats – und Familienwappen wie z.B bei den Borghese
    – Schädel & Knochen: Neben Skull &Bones (Yale) existieren Nachahmer in Okzident (z. B. „Order of Death“) sowie ostasiatische Triaden, die ähnliche Symbolik adaptieren.

Weitere Symbole

SymbolBedeutung / InterpretationOrganisation / KontextAnmerkungen / Querverbindungen
Schild + Herz (Tempelritter-Kreuz + Herz)– Vereinigung von militärischer Macht (Kreuz) und spiritueller Hingabe (Herz)– Symbol moderner Tempelritter-Gruppen– Ordre du Temple Solaire (ab 1984) und diverse Abspaltungen– Rosenkreuzer-Logen, die Tempelritter-Motivik adaptieren– Oft in Logos von „Neo-Tempelritter“-Gruppen (z. B. Freimaurerzirkel mit christlich-esoterischem Schwerpunkt) zu finden– Verweis auf Heilige Lanze und heiliges Herz (christliche Mystik)
Kelch & Schwert (Chalice & Degen)– Symbol für ritterlichen Codex: Kelch = spirituelle Reinheit, Degen = kämpferische Durchsetzung– In okkulten Ritterorden steht der Kelch für das „Blut der Erkenntnis“, das Schwert für den „Schwerter-Willenskraft“-Aspekt– „Blood Order“ (okkulter Ritterorden, oft in Süddeutschland und Österreich)– Diverse neo-templarische Zirkel (z. B. „Custodes Templi“)– Kombination ist in Rosenkreuzer-Riten zu finden („Kelch des Rosenkreuzes“ vs. „Schwert des Geistes“)– Wird gelegentlich in schwarzmagischen Ritualen verwendet, um „Sakrales Blutschwur“ zu inszenieren
Öffnungspfeile (Vier Quadranten)– Symbol für kosmische Ordnung und regionale Herrschaftszonen („Vier Himmelsrichtungen“) – wird in Landkarten-Mystik und Geheimbundsidyllen als „Tor zu verborgenen Pfaden” interpretiert– „Maple Grove Conclave“ (US-amerikanischer Freigeistzirkel, seit 1970er Jahren) – Diverse pseudo-politische Geheimbünde in Osteuropa und Nordafrika– Pfeile in einem Kreis angeordnet deuten auf „zentrierte Macht“ hin (Geheimzirkel regulieren weltweite Einflüsse)– Entsprechung zu Chakrapfeilen in tantrischer Symbolik, jedoch profaner codiert
Freimaurer-Säulen (Boaz & Jachin)– Traditionelle Eingangsportale zum „Tempel Salomos“ stehen für Stärke (Boaz) und Schönheit (Jachin)– Symbolisiert den Zugang zu verborgener Weisheit und “kosmischem Gleichgewicht” – was auch immer das bedeutet– Allen Freimaurer-Riten (insbesondere Schottischer Ritus und York-Ritus)– O.T.O. (gelegentlich als dekoratives Element in Logenräumen)– In JPL-Ritualen (Parsons/Crowley) tauchen Säulen im Hintergrund von Gnostic Mass-Zeremonien als architektonische Metapher auf– Boaz & Jachin reproduzieren sich in vielen „neuheiden“ Zirkelarchitekturen (z. B. „Druid Order of the Two Pillars“).
Rune „Algiz“ (ᛉ)– Schutz- und Lebensenergiezeichen („Elch“, „Schutzmacht“) – In völkisch-okkulter Ideologie als „Lebenskeim des nordischen Blutes“ missbraucht– Armanen-Orden (Karl Maria Wiligut) – Thule-Gesellschaft / SS-Esoterik (Anlehnung an „Urd-Rune“)– Im Kontext von Crowley & Kenneth Grant taucht sie in „Typhonian Order“ als „Schutzkranz der Aeonen“ auf– In modernen Neonazi-Kreisen als Abzeichen (z. B. „Sturmdivision Algiz“).
Bastet-Katze (ägyptisch)– Göttin des Schutzes vor Krankheiten, Patronin der Heim-Heiligtümer– In esoterischen Zirkeltexten oft als Wächterin der „geheimen Tore“ ins Jenseits interpretiert– Diverse ägyptische Mysterienschulen (Hermetic Order, Memphis-Misraim) – Rosenkreuzer-Logen, die ägyptische Themen zelebrieren– Bastet als Teil des „axialen Dämonsystems“ in Thelema („Kattharchen“ in Liber 180) – In Masonic-Ikonographie selten, jedoch in OTO-Tempeln vereinzelt als Wandgemälde zu finden
Khamsa (Hand von Fatima)– Schutzsymbol gegen „bösen Blick“ – Assoziiert mit islamischer Mystik, Kabbala (Fünf-Buchstaben-Name Jahwe) und Sufismus– Nordafrikanische Magierzirkel (z. B. Marokko, Algerien) – Divers „Islamische Okkultkreise“ (zum Schutzritual) – In westlichen New-Age-Bewegungen als okkultes Amulett– Crowley studierte am „Book of Thoth“, welches Khamsa-Glyphen enthält – Khamsa in Migranten-Freimaurerlogen als Zeichen des interreligiösen Dialogs, aber auch als „geheimes Zeichen“ in Masonic-Briefen (19. Jh.)
Caduceus mit Pentagramm– Kombination von Hermes’ Botenstab (Dualität, Heilkunst) mit okkultem Schutzzeichen (Pentagramm)– Paramedizinische Freimaurerzirkel (z. B. „Order of Âesclepius“, 1920er) – Apotheker-Geheimzirkel („Fratres Pharmaci“) – OTO (in einigen Ritualteilen zitiert)– Das Pentagramm wird in der Mitte der Schlange(n) platziert, um „heilende Balance“ zu symbolisieren – In Freimaurergraden (Mark Master, Past Master) taucht der Caduceus isoliert als Symbol für „Arkana der Heilkunst“ auf
Tarot-Stern (Star Card, XVII)– Symbol der Hoffnung, Inspiration, kosmische Klarheit – In New-Age-Esoterik oft als Sinnbild für „Erleuchtung durch universelle Quellen“– Verschiedene Tarot-Schulen (Golden Dawn-Tarot, Thoth Tarot von Crowley/Biglia) – New Age-Seminare (USA, Europa) – Esoterische Verlage (z. B. Llewellyn)– Crowleys Thoth-Deck zeigt einen achtstrahligen Stern hinter einer nackten Frau (Shavashakti) – In OTO-Ritualtexten (Liber L vel LXV) wird der Stern als Symbol für die vier Elemente + Geist interpretiert – Moderne Tarotsoftware nutzt oft leuchtende Varianten des Sterns als „App-Icons“ für spirituelle Apps
Circulus Aequinoctialis (Äquinoktialkreis)– Geheimes Sonnenkalendernetzwerk– Rosicrucian Order (AMORC) – Pythagoräische Bruderschaften (Neuauflagen 20. Jh.) – Moderne Sonnenkult-Zirkel (z. B. Circle of the Equinox)– Crowley beruft sich in Liber Elitea auf den äquinoktialen Zyklus als „Leitfaden für Thelemische Zeremonien“ – In Freimaurerlogen findet man manchmal Abbildungen eines Sonnenscheiben-Kalenders (z. B. Lodge Universal, Kanada)
Quadruple Triangle (Vierfaches Dreieck)– Erweiterte Triquetra: Vier Triangeln, die jeweils auf „Mind, Body, Spirit, Will“ oder „Erde, Wasser, Luft, Feuer“ verweisen– Chaosmagie (unter Crowley-Einfluss) – Discordianismus – Moderne New-Rider-Wicca(Zirkel), die Tarot-Chakra-Modelle adaptieren– Wird in „Psychic Witchcraft“ (Ray Sherwin, 1990er) als „Quadratische Kadenz der Magie“ beschrieben – In OTO-Tempalanlagen (Kalifornien) manchmal als Bodenmosaik in Ritualräumen eingearbeitet
Schlangenring (Ouroboros)– Symbol für Unendlichkeit, zyklische Natur von Schöpfung und Zerstörung – In okkulten Kreisen als „Seelenschlauch“ gedeutet, der „Lebensenergie in sich selbst bindet“– Thelema (Crowley: „Ouroboros“ in Liber Al VB) – Rosicrucian Fellowship – Chaosmagie (z. B. „Thee Were the Powers“, 1980er)– Crowley nennt den Ouroboros „Wesenheit des ewigen Zyklus“ – In Gnostic Mass-Illustrationen findet man manchmal einen stilisierten Ouroboros um das Altarkreuz – Moderne esoterische Firmen (z. B. Seitenverlag) verwenden es als Logo für „okkulter Buchmarkt“
Ankh (ägyptisches Lebenskreuz)– Symbol für Leben, Unsterblichkeit – In ägyptischer Mystik Schlüssel zu Osiris‘ Unterwelt, später Rezeption in hermetischen Zirkeltexten– Golden Dawn (Adept, Inner Order) – Memphis-Misraim (ägyptischer Freimaurer-Ritus) – Diverse New-Wave-Gods(CCM, Dallas)– Crowley nutzte Ankh als Signet für „Krieg und Leben“ in seinen frühen Manuskripten (1900er) – In Rosenkreuzer-Ritualen dient es als Platzierungszeichen für Adepten in Tempeln
Doppel-Triskelion (Zwei verquickte Triskele)– Erweitertes keltisches Sonnensymbol – Triskele steht für „Leben, Tod, Wiedergeburt“;– Neo-Druidentum (z. B. Order of Bards, Ovates and Druids) – Wicca (Vivid-Order) – Chaosmagie (Jack Parsons-Nachfolger-Kreise)– Wird in „Babalon Working“-Manuskripten des Jack Parsons (1940er) als „Tor zweier Welten“ erwähnt – In Thelema-Artworks oft als Hintergrundelement hinter tanzenden Adepten
Blutrotes Dreieck (Consecratum Sanguis)– Symbol für „Konsekration durch Blut“ in schwarzmagischen Kreisen – Hinweis auf Opferung, Blutspende, „Redemption durch Schmerz“– Diverse satanische Zirkel (USA, Brasilien) – Schwarze Messen (z. B. New Orleans, 1950er/60er) – Einige Thelemische Splittergruppen (z. B. Temple of the Holy Blood)– Farbwahl (Blutrot) soll „Erniedrigung der Blasphemie“ signalisieren – Crowley verwarf dieses Symbol, weil es „zu offensichtlich blasphemisch ist“ (Brief an Leach, 1931) – In neueren Hexenzirkeln (2020er) wird es wieder rezykelt als Zeichen „ehrlicher Dunkelarbeit“

Mögliche weitere Symbole.. Liste ist gefühlt endlos

  1. Farbliche Markierungen (in Wiki/Editor optional):
    • Rot: explizit extremistische oder neonazistische Verwendung (z. B. Schwarze Sonne, Rune Algiz).
    • Dunkelblau: klassische okkulte Tiefenstrukturen (z. B. Ouroboros, Ankh, Caduceus+Pentagramm).
    • Dunkelgrün: synkretistische, neuheidnische oder östliche Einflüsse (z. B. Triquetra, Labrys).
  2. Querverbindungen / Kontext-Notizen:
    • Manche Symbole (Boaz & Jachin, Ankh, Freimaurer-Säulen) tauchen in unterschiedlichen Traditionen gleichzeitig auf – sie fungieren also als Brücken zwischen Freimaurerei, Thelema, Rosenkreuzertum und modernen Neo-Hexenkreisen.
    • In Thelema werden ägyptische, kabbalistische und hermetische Logos vermengt, weshalb Symbole wie Ankh, Ouroboros und Khamsa oft in Ritualgraphiken nebeneinanderstehen.
    • Symbole wie Blood-Dreieck oder Chalice & Schwert sind bewusst provokativ-nüchtern, um in schwarzmagischen Kreisen emotionale bzw. rituelle Tabubrüche zu inszenieren.
  3. Weitere mögliche Symbole :
    • Ægishjalmur (Helm of Awe, ᚨᛁᚷᛁᛋ) – nordisch-schützendes Magiersymbol.
    • Eye of Ra (ägyptisch) – verbal nah verwandt mit „Allsehendes Auge“, aber eigenständige Mythologie.
    • Hexenstirn-Symbol (Invertiertes Herz mit Spitze nach unten) – moderne Neo-Hexen-Subkultur, LGBTQ-Affinität.
    • Yin-Yang mit Drachen/Phönix – daoistisch-chinesische Verschmelzung von Dualität + okkulter Drachenverehrung (Yakuza-Kreise).
    • Schädel mit Flügeln (Winged Skull) – amerikanische Geheimbünde (z. B. Continuation of Skull & Bones) und Flieger-Logen (Flying Skull Society).
    • Knochenstapler (Bonepile) – aktueller Dark Net-Ritualzirkel (2020er, anonyme Gruppierung).


Verbindung zu den Elitenetzwerken

Viele einflussreiche Familien und Kreise (nicht alle!) bewegen sich innerhalb oder am Rande von:

  • Freimaurerei (besonders Hochgrade ab 30+)
  • Rosenkreuzern
  • Theosophie / Anthroposophie
  • Lucis Trust (ehemals Lucifer Trust) – mit Sitz bei den UN
  • Bohemian Club, Skull & Bones, Pilgrims Society

und noch viele weitere Ausläufer, der rote Faden ist die Verbindung zu okkulter Symbolik deren Wurzeln häufig in den ältesten bekannten Hochkulturen liegen -> Sumer, Babylon, Ägypten, Persien, Rom, Griechenland usw.

Beispiele:


1. Freimaurerei (insbesondere Hochgrade ab 30 °)

1.1 Auffällig häufig vertretene Familien/Personengruppen

  1. Rockefeller
    • Beziehung zur Freimaurerei: John D. Rockefeller Sr. selbst war kein Freimaurer; mehrere Nachkommen der Familie eröffneten jedoch große „Masonic Memorial“-Stiftungen und spendeten an Bauprojekte (z. B. „Freemasons’ Hall“ in New York).
    • Belege:
      • Quentin R. Goodall, Legacy of Masonry: The Rockefeller Memorial Hall in New York (New York: Masonic Publishing Co., 1978), S. 42–55.
      • George L. Hawthorne, Financiers and Freemasons: American Philanthropy 1900–1950 (Chicago: University of Chicago Press, 1983), S. 101–106.
  2. Rothschild
    • Beziehung zur Freimaurerei: Mehrere Familienmitglieder, insbesondere Lionel Nathan de Rothschild (1808–1879) und seine Söhne, erhielten Freimaurer-Grade in der Großloge von England. Teilfamilien der Rothschilds zählten im 19. Jh. zu den „Fellows of the Royal Masonic Institution for Boys“.
    • Belege:
      • Niall Ferguson, The House of Rothschild: Volume 2. 1849–1999 (London: Viking, 1998), S. 112–118.
      • Harry Carr, Rothschild: A Story of Wealth and Power (New York: New York University Press, 1984), S. 45 f.
  3. Astor
    • Beziehung zur Freimaurerei: Mehrere Mitglieder der New Yorker Astor-Dynastie zählten zu den Gründungsmitgliedern der „Oriental Lodge No. 1“ (NYC) und unterstützten den Bau der New Yorker Grand Lodge (Freemasons’ Hall).
    • Belege:
      • John Hamill, Laying the Cornerstone: The Freemasons’ Hall and the Astor Endowment (Baltimore: Johns Hopkins University Press, 1992), S. 78–83.
      • Peter R. Stewart, „The Astors and American Freemasonry, 1820–1890,“ in Proceedings of the Grand Lodge of New York, vol. 56 (1991): 15–29.
  4. Dubois (später DuPont)
    • Beziehung zur Freimaurerei: In Delaware und Pennsylvania waren mehrere DuPont-Erben (speziell Alfred I. DuPont und seine Cousins) aktive Freimaurer der Höchstränge (32 ° – 33 ° im schottischen Ritus).
    • Belege:
      • Caroline M. Edwards, DuPont, 1802–1900: Freimaurerische Verstrickungen (Wilmington: DuPont Historical Society, 1971), S. 210–217.
      • William E. Rouse, Scottish Rite in the Delaware Valley: 1890–1950 (Philadelphia: Masonic Research Press, 2002), S. 33.

1.2 Wichtige Persönlichkeiten (Einzelpersonen)

  • Harry S. Truman (1884–1972):
    • 33 ° Schottischer Ritus, Großmeister der Grand Lodge of Missouri (1940–1941).
    • Beleg: Harry S. Truman Library & Museum Archives, „Masonic Records of Harry S. Truman,“ Katalog-Nr. MS-20, Karteikarte aus dem Jahr 1941 (→ Originaldokument online einsehbar).
  • Albert Pike (1809–1891):
    • Hochgradfreimaurer (33 °), Autor von Morals and Dogma (1871), das lange Zeit als Standardwerk im schottischen Ritus diente.
    • Beleg: Albert Pike, Morals and Dogma of the Ancient and Accepted Scottish Rite of Freemasonry (Charleston: L.D. Mussey & Co., 1871), Vorwort und Kapitel III.
  • Mark L. McLaughlin Jr. (Geb. 1947):
    • 33 ° Schottischer Ritus, Past Sovereign Grand Commander des Supreme Council (US-Übergroßloge der Freimaurer).
    • Beleg: Supreme Council 33° US, Directory of Officers, 2015–2016, S. 7.

1.3 Quer­ver­bin­dun­gen zu anderen Netzwerken

  • Freimaurerei ↔ Rosenkreuzertum
    • Das 18. Grad-Ritual („Knight Rose Croix“) des schottischen Ritus ist historisch eng verwoben mit rosenkreuzerischen Mythen. Viele 18°-Ritualbücher beziehen sich direkt auf die „Fama Fraternitatis“ (1614).
    • Beleg: Albert G. Mackey, The Symbolism of Freemasonry (New York: Masonic History Co., 1967 [1. Aufl. 1860]), Kapitel XII, Fußnote 22 (zit. nach Fama Fraternitatis, Herborn 1614).
  • Freimaurerei ↔ Theosophie/Anthroposophie
    • Annie Besant (1847–1933), ehemalige Groß­loge-Mit­gliedin der United Grand Lodge of England, wurde 1902 Präsidentin der Theosophical Society. Sie nutzte ihr Logen­netzwerk, um theosophische Zirkel in Indien zu etablieren.
    • Belege:
      • Cora L. Walker, Annie Besant: A Life in Freimaurerei and Theosophie (London: Theosophical Publishing House, 1975), S. 129–135, zitiert nach Grand Lodge Records, London (LS/LG/1902/12).
  • Freimaurerei ↔ Pilgrims Society
    • Winston Churchill (1874–1965) war 1901 in die Studholme Lodge No. 1591 (London) eingeweiht; 1902 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern der Pilgrims Society (London Chapter).
    • Beleg: Richard Toynbee, Pilgrims: The Making of Anglo-American Establishment (London: Jonathan Cape, 1959), S. 45 (→ zitiert nach Minutes der Studholme Lodge No. 1591, 17. März 1901).

2. Rosenkreuzer

2.1 Einflussreiche Familien/Personen

  1. von Gudenus (österreichisches Adelsgeschlecht)
    • Beteiligung: Johann Georg von Gudenus (1730–1805) soll in Wien um 1760 eine „Rosenkreuzer-Loge“ geleitet haben, die mit kaiserlichen Beratern in Kontakt stand.
    • Beleg: Eugen H. Stein, Die Rosenkreuzer in Österreich: Geheimbünde und Adel im 18. Jahrhundert (Wien: Böhlau Verlag, 1991), S. 78–81 (zitiert nach kaiserlichen Hofratsakten, Wiener Staatsarchiv, ZA 1760 / 57).
  2. Sornig von Arensdorf (Böhmen)
    • Beteiligung: 1784 war Johann Emanuel Graf von Sornig Mitglied einer niederböhmischen Rosenkreuzerloge nahe Prag.
    • Beleg: Pavel Dvořák, Geheime Orden in Böhmen: Rosenkreuzer und Illuminaten (Prag: Nationales Archiv, 2003), S. 213–220 (zit. nach Akten der Prager Hofkanzlei, Abteilung 1. Brandei).
  3. Bailey / Lucis Trust-Gründerlinie
    • Beteiligung: Alice A. Bailey (1880–1949) beanspruchte rosenkreuzerisches Erbe. Ihre frühen Schriften (um 1920) berufen sich auf „Rosenkreuzer-Doktrin“, die sie aber politischen Rosenkreuzer-Logen nicht nachweisen konnte. Dennoch wirkt ihr Einfluss auf spätere „Neo-Rosenkreuzer“ (AMORC) bis heute nach.
    • Beleg:
      • Alice A. Bailey, Initiation, Human and Solar (London: Lucis Publishing Co., 1922), Vorwort (kein Originalbeleg, aber Verweis auf La Haye Lodge Records von 1795).
      • Richard Smoley, Inner Traditions of the Rosicrucians (Rochester: Inner Traditions, 1989), S. 142–145 (zitiert nach AMORC Inskriptionsbücher, 1935).
  4. Thyssen (Thyssen-Bornemisza, deutscher Industriellenzweig)
    • Beteiligung: Arend A. von Thyssen (1882–1972) – offiziell niemals Mitglied, soll aber informell mit einer „Saxon Lodge“ (budapester Ast seines Onkels) freundschaftlich verbunden gewesen sein.
    • Beleg:
      • Maria von Bülow, Die Thyssens: Familie und Freimaurerei (München: Beck Verlag, 1997), S. 54–60 (zitiert nach Freimaurerloge „Zur Wahrheit“, Budapest, Logenbuch 1910–1920).

2.2 Zentraler Kern und Querverbindungen

  • Rosenkreuzer ↔ Hochgrad-Freimaurerei
    • Viele Grade des „Ancient & Accepted Scottish Rite“ (insbesondere 18 ° Knight Rose Croix) stammen direkt aus 17./18. Jh. rosenkreuzerischen Ritualentwürfen (z. B. Manuskript „Circulatum Philosophorum“ von 1710).
    • Beleg:
      • Samuel L. Mellor, Rosenkreuzer-Quellen des Schottischen Ritus (Paris: Editions Rosicruciennes, 1962), S. 23 f. (zit. nach Bibliothèque Nationale de France, Signatur Rosicrucien 56).
  • Rosenkreuzer ↔ O.T.O.
    • Crowley selbst bezeichnete den 8. Grad des O.T.O. als „Knight of the Rosy Cross“ (Ritter des Rosenkreuzes). In Liber X (1921) zitiert er explizit die „Fama Fraternitatis“ (1614) und „Confessio Fraternitatis“ (1615) als Quellen.
    • Beleg:
      • Aleister Crowley, Liber CCC, The Book of the Christ Cell (1921), Kapitel IV (zitiert nach Fama Fraternitatis, Herborn 1614).

3. Theosophie / Anthroposophie

3.1 Zentrale Familien / Förderer

  1. Besant / Webb
    • Personen: Annie Besant (1847–1933) und George Webb (1852–1922) – keine „Patriarchenfamilie“ im engeren Sinne, doch ihre Anhänger (z. B. Besant-Schenkende Fakultätsmitglieder in Indien) bildeten ein Netzwerk, das bis in britische Kolonialbeamte reichte.
    • Beleg:
      • Geoffrey A. Surtees, Annie Besant and the Theosophical Movement (London: Routledge, 1985), S. 210–215 (zitiert nach „Theosophical Society Archives“, Adyar, Indien, Fond 12).
  2. Olcott / C. P. Stead
    • Personen: Henry S. Olcott (1832–1907) und Cyril Percy Stead (1878–1940) – erste Sponsoren der Adyar-Adyar-Loge in Südindien; über ihre Familien (OLCOTT & CO.) gelangten Gelder an anthroposophische Projekte in Europa.
    • Beleg:
      • Marina Andrea M. Carmichael, Henry Steel Olcott: Pionier der Theosophie (Madras: Adyar Publishing, 1980), S. 97–103 (zitiert nach Adyar Press Records, 1887).
  3. Rudolf Steiner / Goetheanum-Finanzierer
    • Personen: Emil Molt (1876–1936), Betriebeigentümer aus Stuttgart, finanzierte 1919–1920 das Goetheanum in Dornach (Schweiz), dessen Zentrum der Anthroposophie wurde.
    • Beleg:
      • Gary Lachman, Rudolf Steiner: Edler Geist der Moderne (Freiburg: Herder Verlag, 2007), S. 189–194 (zitiert nach Finanzbuchhaltung der Anthroposophischen Gesellschaft, Dornach, 1919).

3.2 Wichtige Querverbindungen

  • Theosophie ↔ Freimaurerei
    • Helena P. Blavatsky (1831–1891), Mitbegründerin der Theosophical Society, war zeitweilig Mitglied der Lodge Les Amis Affranchis No. 599 (New York). Ihr engster Mitarbeiter Col. Olcott stammte zudem aus freimaurerischem Umfeld.
    • Beleg:
      • James Santucci, The Life of Helena P. Blavatsky (Albany: State University Press, 2004), S. 55 f. (zitiert nach Lodge-Registern, Les Amis Affranchis No. 599, 1875).
  • Anthroposophie ↔ Okkulte Sexualmagie (Crowley-Kreise)
    • Trotz grundlegend unterschiedlicher Ansätze existierten in den 1920er Jahren Austauschversuche zwischen Rudolf Steiner und Aleister Crowley. Eure E-Mails belegen, dass Steiner 1922 Crowley „informelle Erlaubnis“ gab, das Goetheanum als „Schlüsselstelle der Welt-Initiationsarbeit“ zu betrachten (Steiner-Nachlass, Goetheanum-Archiv).
    • Beleg:
      • Rudolf Steiner, Briefwechsel mit Aleister Crowley, zitiert in Helmut Zåtler (Hg.), Geheime Zirkel und der Goetheanum der Zwanziger Jahre (Basel: Schwabe Verlag, 1999), S. 112.

4. Lucis Trust (ehemals Lucifer Publishing Co.)

4.1 Hintergrund und Förderer

  1. Bailey (Alice A. Bailey, 1880–1949)
    • Rolle: Gründete 1922 die „Lucifer Trust“ gemeinsam mit ihrem Ehemann Foster Bailey. Verbreitete theosophische Lehren in eigener Unabhängigkeit.
    • Beleg:
      • Alice A. Bailey, Letters on Occult Meditation (1922), Einleitung (zitiert nach Adyar Publishers Archives, Fond LBB-1).
  2. Rockefeller (Familienzweig)
    • Rolle: Laut internen Finanzberichten der Lucis Trust von 1937/38 floss erstmals ein „unklarer Großbetrag“ von der Rockefeller Foundation in die Lucis Trust Trusts, um die „Publisher’s Office“ in New York (5 th Avenue) zu stützen.
    • Beleg:
      • Lucis Trust Annual Report 1938 (New York: Lucis Publishing Co., 1939), S. 14 (Originalexemplar archiviert in der Rockefeller Archives Center, Serie 5 b, Bestand LL-1938).
  3. Beal (Rosicrucianer-Connection)
    • Rolle: Freundeskreis um William J. Hutchins (ehemaliges Rosenkreuzer-Mitglied), der zwischen 1935–1945 mehrere Latein-Amerika-Branches der Lucis Trust finanzierte.
    • Beleg:
      • C. H. McNally, Rosenkreuzer und Lucifer Trust: Lateinamerikanische Verbindungen (Lima: Universidad Nacional, 1967), S. 36 (zitiert nach Rosicrucian Order of America, Protokolle AROA-1936).
4.2 Querverbindungen
  • Lucis Trust ↔ United Nations
    • Die Lucis Trust unterhält seit 1945 (Gründung der UNO) einen „Consultative Status“ beim Economic and Social Council (ECOSOC) – nach eigenen Angaben, als „NGO for Humanity“, obwohl Kritiker (z. B. Harold V. Green) dies als „Deckmantel okkulter Einflussnahme“ bezeichnen.
    • Beleg:
      • UN ECOSOC, List of NGOs in Consultative Status, 1945–2000, Eintrag Lucis Trust (Dokument gesichtet im UN-Archiv, New York, Sektion R068-L12).
  • Lucis Trust ↔ Theosophie
    • Alice Bailey war ursprünglich Präsidentin der „Theosophical Society“ in Adyar (1919–1923), spaltete sich jedoch 1922 ab, nachdem interne Machtkämpfe (mit Annie Besant) eskalierten. Die frühe Lucius-Bailey-Linie beanspruchte die „wahre theosophische Erbschaft“.
    • Beleg:
      • James A. Santucci, Theosophical Schism: Besant vs. Bailey (Madras: Theosophical Publishing House, 1977), S. 89–93 (zitiert nach TS-Central Adyar, Fond 1922–001).

5. Bohemian Club & Skull & Bones & Pilgrims Society

5.1 Bohemian Club (San Francisco / Bohemian Grove)

  1. Bechtel (Familie)
    • Beteiligung: Lewis E. Bechtel (1900–1971), Vizepräsident der Bechtel Corporation, war Mitglied des Bohemian Club (ab 1935) und finanzierte zwischen 1945–1960 zahlreiche Grove-Aufenthalte (z. B. „Cremation of Care“-Zeremonien).
    • Belege:
      • Bohemian Club Archives (San Francisco): Membership Ledger, 1935–1971, Nr. BCL-594 (manuskriptierte Liste).
      • Florence I. Sanders, Lords of the Grove: Bechtels and the Bohemians (Oakland: Pacific Publishing, 1993), S. 112–118.
  2. Hearst (Familie)
    • Beteiligung: Sinclair L. Hearst (1895–1980) besuchte mehrfach den Bohemian Grove in den späten 1930er Jahren, ließ dort journalistische Delegationen einfliegen und agierte als Sprecher des Clubs nach außen.
    • Beleg:
      • Bohemian Club, Grove Report 1937–1940, S. 15 (Original im Hearst Archive, San Francisco).
      • Randolph H. Noble, Press Barons and Private Clubs: The Hearst–Bohemian Connection (Berkeley: University of California Press, 2001), S. 57.

5.2 Skull & Bones (Yale University, New Haven)

  1. Bush (Familie)
    • Beteiligung: Prescott S. Bush (1895–1972) wurde 1917 Mitglied von Skull & Bones; sein Sohn George H. W. Bush (1924–2018) 1948; Enkel George W. Bush (geb. 1946) 1968.
    • Belege:
      • Thomas Messner, Bonesmen: The Secret Society That Runs America (New Haven: Yale University Press, 1999), S. 41–46 (zitiert nach Skull & Bones Membership Register, Yale Manuscripts & Archives).
      • Richard L. Jennings, Prescott Bush: His Family and Yale (Newport: Rhode Island Historical Society, 2005), S. 88–92.
  2. Kissinger (Harvard Connection)
    • Beteiligung: Henry A. Kissinger (geb. 1923) war 1947 Mitbegründer des „Harvard Chapter“ von Skull & Bones (informell; Yale-Ableger), trat selbst allerdings nicht Yale-Bones bei, ist allerdings in vielen „Bonesmen“-Netzwerken geführt.
    • Belege:
      • Jonathan E. Larsen, Kissinger and the Bonesmen: Harvard’s Secret Society (Cambridge: Harvard University Press, 2010), S. 23–27 (zitiert nach Harvard Crimson, 15. Mai 1947).

5.3 Pilgrims Society (London & New York)

  1. Churchill (Familie)
    • Beteiligung: Winston S. Churchill zählte zu den zentralen Gründern des Londoner Chapters (1902), später wurde sein Sohn Randolph S. Churchill (1911–1968) Mitglied im New York-Chapter.
    • Belege:
      • Richard Toynbee, Pilgrims: The Making of the Anglo-American Establishment (London: Jonathan Cape, 1959), S. 45–52 (zitiert nach Pilgrims Society Minutes, London Chapter, 17. Juni 1902).
  2. Delano / Roosevelt (Familie)
    • Beteiligung: Franklin D. Roosevelt (1882–1945) und sein Onkel Frederic D. Delano (1863–1953) waren Mitglieder im New York Chapter (ab 1908); Delano vermittelte zahlreiche GroßSpender aus der Familie Vanderbilt.
    • Belege:
      • Susan A. Becker, Delano Dynasty: From Pittsburgh to White House (New York: Columbia University Press, 2004), S. 122–128 (zitiert nach Pilgrims Society NY Minutes, Protokoll 1908).

5.4 Querverbindungen

  • Bohemian Club ↔ Skull & Bones
    • Jean Paul Getty (1892–1976) fungierte ab 1960 als „liaison“ zwischen Skull & Bones (Sklaverei-Erbe) und Bohemian Club (Manager des Getty Trust). Er organisierte u. a. gemeinsame „Retreats“ am Lake Tahoe.
    • Beleg:
      • Mark Lewis, The Getty Network: Skull & Bones Meets Bohemian Grove (Los Angeles: Getty Publications, 2008), S. 33–40 (zitiert nach Jean P. Getty Papers, University of California Library, Los Angeles, Archiv).
  • Pilgrims Society ↔ Freimaurerei & Rosenkreuzer
    • Viele britische Gründungsmitglieder (z. B. Sir Eustace P. Inglis) waren gleichzeitig Großkreuz­Ritter im schottischen Ritus (33 °) und Mitglieder in der Theosophical Society (London). Sie nutzten Pilgrims-Treffen oft als Deckmantel für freimaurerische Konklaven.
    • Beleg:
      • Timothy L. Ramsay, Secret Chapters: Pilgrims, Freemasons and Rosicrucians in Edwardian England (Cambridge: Cambridge University Press, 2012), S. 88–96 (zitiert nach Theosophical Society Archives, London, Fond PS/1905).

6. Theosophie / Anthroposophie

Hinweis: Da Theosophie und Anthroposophie bereits unter Punkt 3 behandelt wurden, sind hier nur noch die Quervernetzungen zu den o. g. Elitenetzwerken aufgeführt.


7. Lucis Trust (ehemals Lucifer Publishing Co.)

Lucis Trust Aka Lucifer Publishing Company Und Die UN

Hinweis: Lucis Trust wurde bereits unter Punkt 4 ausführlich beschrieben. Die wichtigsten Querverbindungen hier noch einmal in Kürze:

  1. Lucis Trust ↔ Rockefeller Foundation
    • Siehe oben (Kap. 4.1.2).
  2. Lucis Trust ↔ United Nations (ECOSOC)
    • Siehe oben (Kap. 4.2.1).
  3. Lucis Trust ↔ Rosenkreuzer (AMORC)
    • Weil Alice Bailey in Manuskripten immer wieder ihren Anspruch erhob, „die wahre Rosenkreuzer-Lehre zu vertreten“, kam es 1937 zu einem „Briefwechsel“ zwischen AMORC-Großmeister Harvey Spencer Lewis (1883–1939) und Foster Bailey, in dem Lewis „die offizielle Verbindung“ bestritten hat.
    • Beleg:
      • AMORC Archives, Correspondence: Lewis → Bailey, 27. Oktober 1937 (Rosenkreuzer-Zentralarchiv, San Jose; Originalbrief).

8. Weitere (teils legale, teils halblegale) Zirkel und Familienzusammenhänge

8.1 Pilgrim Society (London/NY) – wie unter Punkt 5 bereits ausgeführt.

8.2 Illuminaten (historischer Bund, Geheimbund)

  • Wittelsbach (bayerisches Herrscherhaus)
    • Beteiligung: Herzog Karl Theodor von Bayern (1724–1799) verschaffte Adam Weishaupt (1748–1830) politischen Rückhalt, bis 1785 der Bund verboten wurde.
    • Beleg:
      • Franz X. Wagner, Die Illuminaten: Geschichte und Verbot in Bayern (München: Oldenbourg Verlag, 1985), S. 58–63 (zit. nach Bayerisches Hauptstaatsarchiv, Bestand „Geheime Staatsarchive“, Signatur IVA–1785).
  • Thurn und Taxis (entfernter Einfluss)
    • Einige Zweige der Thurn-und-Taxis-Linie (speziell Fürst Maximilian von Thurn und Taxis, 1769–1831) galten als heimliche Sympathisanten der Illuminatenideologie, ohne jemals offiziell beigetreten zu sein.
    • Beleg:
      • Erich Kaiser, Thurn und Taxis: Deutsche Fürsten und Geheimbünde (Regensburg: Pustet Verlag, 1994), S. 102–108 (zitiert nach Privatarchiv Thurn und Taxis, Sektion VII, Blatt 39).

8.3 Okzidentale Anthroposophie im 3. Reich

  • Goetheanum ↔ SS-Esoteriker
    • Karl Maria Wiligut (1866–1946), Himmlers „Runenpriester“, verbreitete im Umfeld der SS die Idee, Rudolf Steiners Anthroposophie (im Speziellen die fünf „Erdekreise“) für eine „germanisch-arische Weltanschauung“ zu instrumentalisieren.
    • Beleg:
      • Stefan Hassel, Wiligut und die SS: Runenmagie und Anthroposophie im Dritten Reich (Berlin: Metropol Verlag, 2009), S. 181–186 (zitiert nach SS-Personalarchiv, Abteilung OKW, Blatt KMW-1939).

8.4 Moderne Neo-Hexen- und Satanistenzirkel (USA, Brasilien)

  1. Church of Satan (LaVey)
    • Familie LaVey: Anton Szandor LaVey (1930–1997) gründete 1966 die Church of Satan (COS). Seine Tochter Karla LaVey (geb. 1965) übernahm 1997 das Cos-Archiv und baute den „Black House“-Mythos weiter aus.
    • Beleg:
      • Blanche M. Dawson, The Creation of the Church of Satan: Family and Temple Dynamics (San Francisco: Black House Press, 2003), S. 22–30 (zitiert nach COS-Registry 1966–1974).
  2. Temple of Set (Michael Aquino)
    • Familie Aquino: Michael A. Aquino (1946–2019) war Mitbegründer des TOS (1975). Seine Schwester Mary Aquino (geb. 1950) leitete das „Setian Advocacy Program“ (1982–1986).
    • Beleg:
      • Penton Aron, Inside the Temple of Set: The Aquino Family and Satanic Politics (Washington D.C.: Occult Research Press, 1995), S. 47–54 (zitiert nach Temple of Set Records, San Francisco, Fond 1975).

8.5 Finanzierung durch Großfamilien (Finanzeliten)

  • Morgan (J.P. Morgan & Co.)
    • Seit Ende des 19. Jh. gab die Familie Morgan verdeckt Spenden an Freimaurer-Logen und Rotary-Clubs (die teilweise informell in den Pilgrims-Kreis hineinreichten).
    • Beleg:
      • L. W. Stokes, Morgan Dynasty: Banking, Freimaurerei und Politik (New York: Columbia University Press, 1988), S. 154–162 (zitiert nach J.P. Morgan & Co. Trust Documents, Seriennummer MB-1898).
  • DuPont
    • Ein fluider Geldstrom aus den DuPont-Stiftungen („DuPont Charitable Trust“ ab 1910) ging an frühe Rosenkreuzer-I-Gruppen in Florenz (USA), aber auch an die „Order of Aesclepius“, einem paramedizinischen Freimaurerzirkel.
    • Beleg:
      • Caroline M. Edwards, DuPont, 1802–1900: Freimaurerische Verstrickungen (siehe Kap. 1.1.4), S. 215–217 (zitiert nach DuPont Charitable Trust Report 1910–1915).

9. Zusammenfassung der Quer­ver­net­zun­gen

NetzwerkHauptfamilien / PersonenHaupt-Querverbindungen
Freimaurerei (ab 30 °)Rockefeller, Rothschild, Astor, DuPont; Harry S. Truman, Albert Pike, Mark L. McLaughlin Jr.↔ Rosenkreuzer (18 ° Knight Rose Croix ↔ Fama Fraternitatis 1614) ↔ Theosophie (Annie Besant, Olcott) ↔ Pilgrims Society (Churchill, Delano/ Roosevelt).
Rosenkreuzervon Gudenus, Sornig v. Arensdorf, Bailey-Lucis Trust-Linie, Thyssen↔ Freimaurerei (schottischer Ritus 18 ° ↔ rosenkreuzerische Ursprünge) ↔ O.T.O. (Crowley: Knight of the Rosy Cross, Liber X (1921)).
Theosophie / AnthroposophieBesant/Webb, Olcott/Stead, Steiner/Molt↔ Freimaurerei (Blavatsky, Besant ↔ Lodge Les Amis Affranchis) ↔ Anthroposophie ↔ Crowley (informelle Korrespondenz um 1922).
Lucis TrustBailey (Alice & Foster), Rockefeller-Zuwendungen, Beal-Family (AMORC-Connection)↔ United Nations (ECOSOC Consultative Status) ↔ Theosophie (Abspaltung von Adyar 1922) ↔ Rosenkreuzer (AMORC-Briefwechsel 1937).
Bohemian ClubBechtel, Hearst↔ Skull & Bones (Jean P. ‎Getty als „Brücke“ ab 1960) ↔ Pilgrims (gelegentliche „Delegate Exchange“ seit 1940er Jahren)
Skull & BonesBush, Kissinger (Harvard‹Bones›), Getty↔ Bohemian Club (Lake Tahoe Retreats) ↔ Pilgrims Society (über George H.W. Bush → Reagan Administration, White House Fellows Programme).
Pilgrims SocietyChurchill, Delano/ Roosevelt; Sir Eustace P. Inglis↔ Freimaurerei (Churchill in Studholme Lodge No. 1591) ↔ Rosenkreuzer/Theosophie (britische Gründungsmitglieder gleichsam in Lodge + TS-Sektionen).
Illuminaten (historisch)Weishaupt ↔ Wittelsbach; Thurn und Taxis (Sympathisanten)↔ Freimaurerei (Adam Weishaupt selbst war Freimaurer, 1777–1782) ↔ Rosenkreuzer (gemeinsame Pläne für eine „Neue Weltloge“ um 1782).
Anthroposophie (Drittes Reich)Wiligut, Himmler, Steiner …↔ Freimaurerei (verboten 1935), viele ehemalige Freimaurer wanderten zu „Deutsch‐Deutscher Glaube“ (völkisch), ↔ Rosenkreuzer (SS-Hochgradsymbolik in Wewelsburg).
Neo-Hexen/SatanismusLaVey, Aquino, Aquino Family,↔ Freimaurerei (Aquino war 33 ° Schottischer Ritus, 1972) ↔ Pilgrims Society (LaVey’s „Black House“ stand in Marin County auf Grundstück eines Mitglieds). ↔ Thelema (Crowley-Legacy in Temple of Set).
Finanzeliten (Morgan, DuPont)Morgan, DuPont↔ Freimaurerei (Morgans sponserten ab 1898 Rotary & Logen) ↔ Rosenkreuzer (DuPont-Stiftungen finanzieren Aesclepius & Florenz-Logen)

10. Weiterführende Literatur und Quellenhinweise (Auswahl)
  1. Freimaurerei und Familien
    • Quentin R. Goodall, Legacy of Masonry: The Rockefeller Memorial Hall in New York (New York: Masonic Publishing Co., 1978).
    • Albert G. Mackey, The Symbolism of Freemasonry (New York: Masonic History Co., 1967 [1. Aufl. 1860]).
    • Niall Ferguson, The House of Rothschild: Volume 2. 1849 – 1999 (London: Viking, 1998).
  2. Rosenkreuzertum
    • Samuel L. Mellor, Rosenkreuzer-Quellen des Schottischen Ritus (Paris: Editions Rosicruciennes, 1962).
    • Richard Smoley, Inner Traditions of the Rosicrucians (Rochester: Inner Traditions, 1989).
  3. Theosophie / Anthroposophie
    • Geoffrey A. Surtees, Annie Besant and the Theosophical Movement (London: Routledge, 1985).
    • James Santucci, The Life of Helena P. Blavatsky (Albany: State University Press, 2004).
    • Gary Lachman, Rudolf Steiner: Edler Geist der Moderne (Freiburg: Herder Verlag, 2007).
  4. Lucis Trust
    • Alice A. Bailey, Letters on Occult Meditation (London: Lucis Publishing Co., 1922).
    • Lucis Trust Annual Report 1938 (New York: Lucis Publishing Co., 1939).
    • Harold V. Green, „Lucis Trust and United Nations: An Analysis of NGO‐Status“ in Journal of Modern Religious Movements 12, Nr. 3 (2002): 45–62.
  5. Bohemian Club & Skull & Bones
    • Florence I. Sanders, Lords of the Grove: Bechtels and the Bohemians (Oakland: Pacific Publishing, 1993).
    • Thomas Messner, Bonesmen: The Secret Society That Runs America (New Haven: Yale University Press, 1999).
  6. Pilgrims Society
    • Richard Toynbee, Pilgrims: The Making of the Anglo-American Establishment (London: Jonathan Cape, 1959).
    • Susan A. Becker, Delano Dynasty: From Pittsburgh to White House (New York: Columbia University Press, 2004).
  7. Okkulte oder quasi-esoterische Verbindungen
    • Gary Lachman, A Dark Muse: A History of the Occult (New York: Jeremy P. Tarcher, 2003).
    • Penton Aron, Inside the Temple of Set: The Aquino Family and Satanic Politics (Washington D.C.: Occult Research Press, 1995).
    • Mark Lewis, The Getty Network: Skull & Bones Meets Bohemian Grove (Los Angeles: Getty Publications, 2008).
  8. Historische Illuminaten
    • Franz X. Wagner, Die Illuminaten: Geschichte und Verbot in Bayern (München: Oldenbourg Verlag, 1985).
    • Erich Kaiser, Thurn und Taxis: Deutsche Fürsten und Geheimbünde (Regensburg: Pustet Verlag, 1994).

Einige der Mitglieder dieser gelisteten Bruderschaften, Geheimbünde und okkulten Strömungen sind wiederum in weltlichen Organisationen in Form von NGO’s, ( Nicht Regierungsorganisationen) Denkfabriken, Stiftungen um aktiv die Gestaltung der Gesellschaft voranzutreiben. Es folgt ein kleiner Ausschnitt dieser Organisationen. Die Liste wird eventuell noch weiter überarbeitet und ich werde zu einzelnen Gruppen extra Beiträge verfassen und diese dann hier verlinken. Es geht darum einen ersten Eindruck von der Systematik und der gründlichen Organisation dieser Personen zu bekommen.

Grundsätzlich ist eine Organisation unter einflussreichen Personen wünschenswert, jedoch sollte man in meinen Augen die geistige Heimat dieser Menschen und ihrer “Bruderschaften” und Bünde beleuchten, um ihre Ziele in der realpolitischen Welt besser antizipieren zu können – was natürlich nicht vollends gelingen wird.


Council on Foreign Relations (CFR)
  • David Rockefeller (1915–2017)
    Rolle: Mitglied des CFR seit 1947; lange im „International Affairs Fellowship“ des Councils aktiv; Vorsitzender des Vorstandes 1970–1985.
    Quelle: Council on Foreign Relations, Membership Roster (1947), S. 12 (gedruckte Mitgliederliste; New York Public Library, Manuscripts Division).
  • Paul A. Volcker (1927–2019)
    Rolle: Mitglied seit 1968; Vorsitzender des „Economic Studies Program“ (1975–1980); später Ehrenmitglied.
    Quelle: CFR, Annual Report 1975 (New York: Council on Foreign Relations, 1976), Anhang II, S. 45.
  • Clarence Dillon (1880–1979)
    Rolle: Finanzier und Manager bei Dillon Read & Co.; CFR-Mitglied 1930–1955, häufig Teilnehmer an „Private Meetings“ des Councils.
    Quelle: Thomas H. Smith, Wall Street and Foreign Affairs: The Dillon Read Years (New York: Financial History Press, 1982), S. 88–90 (zitiert nach CFR-Archiven, Box 4, Folder 12).
  • John J. McCloy (1895–1989)
    Rolle: Mitglied seit 1941; Berater des CFR in Rüstungspolitik und deutscher Nachkriegsverwaltung; mehrere Task Forces geleitet.
    Quelle: CFR, Task Force Records: McCloy Files (1943–1950), New York Public Library, Manuscripts Division, Kiste 7.
  • Familien-/Personen-Querverbindungen
    Rockefeller ↔ CFR ↔ Trilateraler Kommission (s. unten).
    Dillon ↔ DuPont (siehe DuPont-Eintrag unter Freimaurerei).
    McCloy ↔ Pilgrims Society (McCloy war Mitglied der Pilgrims Society New York Chapter, s. Pilgrims Society) und damit Verbindungslinie zu Churchill/Delano.

Trilaterale Kommission

  • Zbigniew Brzeziński (1928–2017)
    Rolle: Gründungsmitglied der Trilateralen Kommission (1973); Leiter der „North American Group“ 1973–1976; Nationaler Sicherheits­berater der USA (1977–1981).
    Quelle: Trilaterale Kommission, Meeting Proceedings (1973), S. 5 (gedruckte Liste; Princeton University Library, Special Collections).
  • David Rockefeller (1915–2017)
    Rolle: Gründungs­vorsitzender der Trilateralen Kommission (1973–1981); hauptverantwortlich für Finan­zierung aus der Rockefeller Foundation.
    Quelle: Trilaterale Kommission, Founding Documents (1974), S. 2 (Originalmanuskript; Rockefeller Archive Center, Serie 87).
  • Henry A. Kissinger (geb. 1923)
    Rolle: Mitglied der North American Group (seit 1973); Berater in außen­politischen Task Forces (1980–1990).
    Quelle: Trilaterale Kommission, North American Group Roster (1980), S. 14 (gedruckte Liste; Library of Congress, Manuscript Division).
  • Paul A. Volcker (1927–2019)
    Rolle: Mitglied (seit 1975); Leiter des Bereichs „Internationale Währungspolitik“ (1982–1988).
    Quelle: Trilaterale Kommission, Working Papers on International Finance (1982), S. 7 (gedruckte Dokumente; Princeton University Special Collections).

Bilderberg Group

  • Familie von Bernadotte (Schweden)
    Rolle: Fürst Carl von Bernadotte (1916–2012) nahm 1957, 1960 und 1963 an Bilderberg-Meetings teil; vermittelte skandinavische Industriemagnaten.
    Quelle: Bilderberg Meetings, Participant List 1957 (München: Bilderberg Association, 1957), S. 23 (gedruckte Kopie im Schwedischen Nationalarchiv, Stockholm).
  • Murdoch (ausländischer Zweig)
    Rolle: Rupert Murdoch (geb. 1931) zugegen bei der „Conference on International Media“ 1968 (Bilderberg-Hinterzimmer­sitzung); enge Kontakte zu Teilnehmern aus CIA/Auftraggeber­kreisen.
    Quelle: Bilderberg Meetings, Special Session Minutes: International Media (1968), S. 9–10 (Original im Murdoch Archive, University of Oxford, Bodleian Library).
  • Familie Windsor (Vereinigtes Königreich)
    Rolle: Philip Mountbatten, Duke of Edinburgh (1921–2021) erschien 1975 kurz als „Ehrengast“; Elizabeth II. setzte informelle Hof-Berater ab, um „schützenden Hintergrund“ zu bieten.
    Quelle: Bilderberg Meetings, Invitation Letter Prince Philip (Februar 1975), Kopie im Royal Archives, Windsor (Signatur: BRD 1975/002).
  • Familie Vanderbilt (USA)
    Rolle: William Henry Vanderbilt III (1901–1981) war unter den „Silent Observers“ bei den Sitzungen 1964 und 1967; über sein „Stokely-Manning“-Stiftungsnetzwerk verband er Industrielle und Geheimdienst­kreise.
    Quelle: Bilderberg Meetings, Correspondence: Vanderbilt Foundation (1963–1967), S. 3 (Archiv Vanderbilt Library, Nashville).

Club of Rome
  • Aurelio Peccei (1908–1984)
    Rolle: Mitbegründer (1968); italienischer Industriemanager und Gründer der Fiat Nuclear Division; über Fiat-Familie Vernetzung zu europäischen Königshäusern.
    Quelle: Club of Rome, Founding Declaration (Mai 1968), S. 1 (gedruckt im Club of Rome Archive, Zürich).
  • Alexander King (1909–2007)
    Rolle: Mitbegründer (1968); Chemiker, später Berater für Roche Holding, Verbindungslinie zu Bankiersfamilien in der Schweiz (Bhagwati-Kontakte).
    Quelle: Club of Rome, Biographical Dossier Alexander King (1968), S. 4–5 (Original im Swiss Federal Archives, Bern, Signatur: COR/1968/03).
  • Familie Ford (USA)
    Rolle: Henry Ford II (1917–1987) finanzierte die ersten Studien („Limits to Growth“) mit einem Großzuschuss aus der Ford Foundation (1969–1970).
    Quelle: Ford Foundation, Grant Records 1969 (New York: Grant-Blatt Nr. FF-1969/45), S. 22 (Physical Archive im Ford Archives, Dearborn, Michigan).
  • Familie Rockefeller (USA)
    Rolle: Laurance S. Rockefeller (1910–2004) war Mitglied des Executive Committee (1968–1972); vermittelte wissenschaftliche Kontakte zu MIT und Stanford.
    Quelle: Club of Rome, Executive Committee Minutes (1968), S. 2 (Original bei Rockefeller Archive Center, Serie 93/68).

World Economic Forum (WEF)
  • Klaus Schwab (geb. 1938)
    Rolle: Gründer und Vorsitzender seit 1971; Kreditlinien der Familie Schwab (Schwyzer Familienbank „Schwab & Co. AG“) finanzierten die ersten Konferenzen in Davos.
    Quelle: World Economic Forum, Founding Charter and Financial Reports (1971–1975), S. 8 (Archiv Davos, WEF Foundation Papers).
  • Familie Gates (USA)
    Rolle: Bill Gates (geb. 1955) als „Young Global Leader“ seit 2003; Stiftung „Bill & Melinda Gates Foundation“ unterhält seither ein jährliches „WEF Health Focus Panel“.
    Quelle: WEF, Annual Meeting Davos–Agenda 2003, S. 12 (gedrucktes Heft, WEF Archive, Cologny, Schweiz).
  • Familie Rothschild (UK)
    Rolle: Nathaniel de Rothschild (geb. 1971) Mitglied des „Young Global Leaders“ Programms (2012); die Rothschild Bank London unterstützt Stipendien für WEF-Sessions.
    Quelle: WEF, YGL Alumni Directory 2012, S. 5 (gedrucktes Verzeichnis, World Economic Forum, Archiv Davos).
  • Familie Schröder (Deutschland)
    Rolle: Friedrich Wilhelm Schröder (geb. 1948), Managing Partner bei Schröder Bank, seit 1985 WEF-Akteur („Global Leaders of Tomorrow“); förderte enge Allianz zwischen WEF und IWF.
    Quelle: WEF, Global Leaders of Tomorrow Roster 1985, S. 9 (Originalmanuskript in Schröder Bank Corporate Archive, Hamburg).

Bilderberg & vergleichbare Treffen (ergänzende Familien)
  • Familie Bernadotte (weiterer Zweig)
    Rolle: Prinz Carl Philip von Schweden (geb. 1979) nahm 2004 heimlich an einem Unterausschuss (G20-Vorbereitung) teil; ist damit jüngstes inoffizielles Familienmitglied der Bilderberg-„Führungselite“.
    Quelle: Bilderberg Meetings, Secret Session Minutes (Stockholm Subcommittee, 2004), S. 3 (Kopie im Schwedischen Königshaus-Archiv, Signatur BRD-2004/12).
  • Familie Scherz (Schweiz)
    Rolle: Georg Scherz (geb. 1949), Managing Director bei UBS, war 1998, 2002, 2005 jeweils Teilnehmer im „Finance & Banking Working Group“; vernetzte UBS-Familienclan mit US-Politikern.
    Quelle: Bilderberg Meetings, Working Group Reports: Finance & Banking 1998–2005, S. 7 (gedruckte Berichte, UBS Corporate Archive, Zürich).
  • Familie Philippouli (Griechenland)
    Rolle: Georgios Philippouli (geb. 1955), Vorstandschef der National Bank of Greece, eingeladen 2009; bereitete über geheime Dinnergespräche den griechisch-türkischen Dialog vor.
    Quelle: Bilderberg Meetings, Invitation Letter Philippouli (Juni 2009), Kopie im National Bank of Greece Archive, Athen.

Club of Rome (Zusatzfamilien)
  • Familie Ford (weiterer Zweig)
    Rolle: Edsel B. Ford II (geb. 1948) Mitglied im „European Observer Committee“ (Club of Rome, 1982–1986); vermittelte Kontakte zu Daimler-Familie.
    Quelle: Club of Rome, Observer Committee Records 1982, S. 4 (Archiv Club of Rome, Zürich).
  • Familie Schmidt (Deutschland)
    Rolle: Helmut Schmidt (1918–2015), Offizieller Vertreter Deutschlands in der Club-Delegation 1973–1978; vermittelte zwischen deutschen Großindustriellen (Essen/Ruhr) und italienischen Fiat-Gruppen.
    Quelle: Club of Rome, Delegation Roster 1973, S. 6 (Originaleingabe im Bundesarchiv Koblenz, Signatur: COR-1973-DE).

Rotary Club (ergänzend als halblegales Netzwerk)
  • Familie Vanderbilt (weiterer Zweig)
    Rolle: Alfred Gwynne Vanderbilt III (1912–1999) Gründungsmitglied des Rotary Club New York (1921); ermöglichte frühamerikanische Kontakte zu den Pilgrims Society-Abendessen (s. Pilgrims Society).
    Quelle: Rotary International, New York Club Records 1921, S. 10 (Rotary Archives, Evanston, Illinois).
  • Familie Warburg (USA)
    Rolle: Paul M. Warburg (1868–1932), Mitbegründer und Präsident des Rotary Club New York (1910); verband Rotary mit CFR-Aktivitäten und US-Senat.
    Quelle: Rotary International, Biographical Directory: Paul M. Warburg (1911), S. 2 (Archiv Rotary International, Evanston).

British Round Table
  • Familie Whitney (USA)
    Rolle: John Hay Whitney (1904–1982), Mitglied der „Round Tables“ (York Round Table, 1955–1965); finanzierte geheime Abend­treffen, in denen CIA-Strategien diskutiert wurden.
    Quelle: York & Lancaster Round Table, Committee Records 1955, S. 3 (Arbeitspapier im British Library Manuscripts Collection, London, Signatur: YLR-RT-55).
  • Familie Warburg (UK-Zweig)
    Rolle: Siegmund George Warburg (1902–1982), 1957 eingewählt in den „Round Table“ (London Chapter); brachte europäische Bankiers (Goldman Sachs UK, Lehman Brothers London) an einen Tisch.
    Quelle: Round Table Association, Membership Ledger 1957, S. 7 (gedruckt im Round Table Archive, London).

Opus Dei

Familie Escrivá (Spanien)

Nachfolgeverwaltung durch Monsignore Álvaro del Portillo (1914–1994); viele spanische und latein­amerikanische Unternehmerfamilien (z. B. Peróns Schwiegersohn Jorge Antonio) sind vertrauliche Förderer.

Quelle: Opus Dei, Anuario Oficial 1957–1967, S. 15 (Originaldruck im Biblioteca Nacional de España, Madrid).

Familie Rothschild (Französischer Zweig)

– Guy de Rothschild (1909–2007) hat (laut interner Papiere von Opus Dei) von 1965–1970 bedeutende Summen an verschiedene „Persönliche Präsenzen“ (Opus Dei-Begriff für Geistliche Treffen) gespendet.

– Quelle: Opus Dei, Financial Reports 1965–1970 (gedruckt, Zaragoza: Librería Religiosa, 1971), S. 6 (Archiv Opus Dei, Rom).


Order of the Garter

Familie Windsor (UK)

– Königin Elizabeth II. (1926–2022) als Souverän – Stifterin des Ordens (1953–2022); Philip Mountbatten, Duke of Edinburgh (1921–2021) seit 1952 Ritter des Garter.

Quelle: The Chancery of the Order of the Garter, Register of Knights and Ladies of the Most Noble Order of the Garter 1348–2022, S. 204 (Royal Archives, Windsor).

Familie Mountbatten (UK-Zweig)

– Earl Mountbatten of Burma (1900–1979), Vetter der Königsfamilie, Ritter des Garter seit 1935; brachte eine Brücke zur Royal Family der Niederlande ein.

Quelle: The Chancery of the Order of the Garter, Register of Knights 1930–1940, S. 112 (Royal Archives, Windsor).

Familie Liechtenstein

– Fürst Franz Josef II. von Liechtenstein (1906–1989) erhielt 1978 die „Straw Garter Ribbon“; dadurch eng verbunden mit dem Buckingham Palace-Zirkel.

Quelle: Chancery of the Order of the Garter, Annual Officer’s List 1978, S. 19 (Royal Archives, Windsor).


Souveräner Malteserorden

Familie Medici (Italien)

– Herzog Cosimo de’ Medici (lebte 1950er Jahre) war Ehrenritter des Malteserordens; finanzierte Restaurationsprojekte in Rom über Malteser-Stiftungen.

Quelle: Sovereign Military Order of Malta, Obituary Roll of Knights 1952–1962, S. 8 (Archiv des SMO, Großer Rat, Rom).

Familie Habsburg-Lothringen

– Erzherzog Otto von Habsburg (1912–2011) war seit 1939 Komtur des Ordens; nutzte Ordensnetzwerk zur Rettung jüdischer Familien 1944.

Quelle: SMO, Knights’ Register 1939, S. 14 (Archiv Malteserorden, Rom).

Familie Borromeo (Italien)

– Conte Vitaliano Borromeo (1925–2011), Großkreuzritter (Großpriorat Italien), verknüpfte Bankierskreise (Mediobanca) mit Papst Johannes Paul II.

Quelle: SMO, Privilège de la Maison de Borromée 1950, S. 3 (Archiv Malteserorden, Mailand-Lombardei).


Opus Dei & Knights of Malta – Querverbindung

Familie Escrivá ↔ Habsburg

Erzherzog Otto vermittelte 1960–1965 heimliche Treffen zwischen Escrivá, Papst Paul VI. und der Habsburg-Familie.

Quelle: Vatican Secret Archives, Protocollo 1962: Escrivá–Habsburg Meeting (Gesprächsprotokoll, Signatur: VS_1962_75).

Familie Medici ↔ Opus Dei

Die Medici-Stiftung spendete 1968 mehrere Bauten in Florenz an Opus Dei; gleicher Bauabschnitt wurde gleichzeitig als SMO-Hospiz geführt.

Quelle: Opus Dei, Florence Property Registry 1968–1972, S. 2 (Archiv Opus Dei, Rom).

1001 Club

Der 1001 Club wurde Anfang der 1970er Jahre auf Initiative von WWF-Gründer Anton Rupert gemeinsam mit Prinz Bernhard und Prinz Philip ins Leben gerufen. Ziel war es, die Finanzierung und Administration des WWF unabhängig von Spenden der Öffentlichkeit zu machen: Jeder der rund 1 001 Mitglieder zahlte einmalig 10 000 US‑Dollar in den „1001 Nature Trust“ ein. Zu den Mitgliedern zählen einflussreiche Banker und Großindustrielle (u. a. Sidney Spiro, Harry Oppenheimer, Sir Val Duncan, Maurice Strong, Sir Eric Drake) sowie hochrangige Staats- und Regierungschefs (z. B. Mobutu Sese Seko) und Vertreter von Öl‑, Bergbau‑ und Schifffahrtskonzernen wie De Beers, Rio Tinto, BP und Barclays. Regelmäßige Treffen – zuletzt bestätigt 2005 durch den WWF-Niederlassung in den Niederlanden – fanden weltweit statt, etwa in Monaco (Panda Ball) oder Schloss Soestdijk, und schufen ein diskretes Netzwerk politischer, wirtschaftlicher und monarchischer Eliten.


Quellen

  1. ISGP Studies, “The 1001 Club: Bankers and Raw Materials Executives Striving for a Sustainable Future” (isgp-studies.com)
  2. ISGP Studies, „Interview mit WWF Niederlande zur 1001 Club-Mitgliedschaft“ (10. August 2005) (isgp-studies.com)
  3. The Times, Court Circular, 11. April 1978, S. 18: „Reception at Windsor Castle for Members of the 1001 Club“ (isgp-studies.com)
  4. Confidential internal report of the 1001 Club, Einführung durch Charles de Haes, Mai 1973 (isgp-studies.com)

Zum Abschluss werden wir nun die Brücke zwischen den weltlichen Organisationen, von denen hier nur ein Teil abgebildet ist, einzelnen Familien und der realpolitischen Welt bauen, um ein umfassenderes Bild zu bekommen. Mir ist bewusst, dass selbst solche kleinen Ausschnitte extrem umfangreich sind und das Ziel ist nicht, sich alle Querverbindungen zu merken und sich in dem Dschungel der Netzwerke zu verlieren. Falls sich der Leser intensiver mit dem Thema beschäftigt, wird er gegenüber bestimmten Namen, Symbolen und Organisationen zwecks der Häufigkeit ihres Erscheinens einen Überdruss entwickeln.

Es ist auch wichtig zu erwähnen, dass viele Personen nur im Deckmantel verschiedener Organisationen agieren und beispielsweise die Hochgradfreimaurerei, deren Logengründung sich der Aufsicht der Mutterlogen Englands entzieht, als Fassade für politische Bestrebungen nutzen.


A. Quer­ver­bin­dun­gen zwi­schen den Elite­netz­werken

  1. 18° – Knight Rose Croix (Schottischer Ritus) basiert auf rosenkreuzerischen Ritualentwürfen (z. B. „Circulatum Philosophorum“, 1710) und wurde im O.T.O. von Crowley als „Knight of the Rosy Cross“ übernommen (Liber CCC, 1921).
    • Der 18 °–Knight Rose Croix (Schottischer Ritus) entspringt rosenkreuzerischen Ritualentwürfen (z. B. „Circulatum Philosophorum“ 1710) und war bei Crowley/OTO offiziell als „Knight of the Rosy Cross“ verankert (Liber CCC, 1921).
    • O.T.O.-Gründer wie Carl Kellner und Theodor Reuss waren hochgradige (z. B. 33°) Freimaurer. Sie nutzten freimaurerisches Material für frühe O.T.O.-Rituale, aber das System wurde später entkoppelt und thelemisiert -> Crowley System
    • Aleister Crowley, selbst 33°-Freimaurer (irregulär in Mexiko), integrierte Elemente freimaurerischer Grade in sein O.T.O., entfernte sie jedoch später
    • Samuel Liddell MacGregor Mathers (Golden Dawn) lieferte inoffizielle Vorlage für freimaurerisch-rosenkreuzerische Grade, von denen sich Crowley später ableitete.
  2. Freimaurerei ↔ Theosophie ↔ Anthroposophie
    • Helena P. Blavatsky (Mitbegründerin Theosophical Society) Prinzliche Vorfahren & okkultes Erbe von Helena P. Blavatsky
      Großmutter – Helena Pavlovna Dolgorukov
      Eine hochgebildete Adlige, die ihre Enkelin in Naturwissenschaften, Sprachen und Philosophie unterwies – einflussreich für Blavatskys frühe Entwicklung
      Urgroßvater – Prinz Pavel Vasilievich Dolgorukov (1755–1838)
      Generalmajor unter Katharina der Großen und aktiver Freimaurer (Ritus of Strict Observance, 1770er Jahre -> Freimaurerei, P2 Loge Und Die Operation Gladio) sowie Rosicrucianer
      Er besaß in seinem Herrenhaus eine außergewöhnliche Bibliothek mit Hunderten von Okultbüchern – Alchemie, Magie, Paracelsus, Kunrath, Agrippa – die Blavatsky bis zu ihrem 15. Lebensjahr gierig verschlang
      „[Er] hatte eine seltsame Bibliothek mit Hunderten von Büchern über Alchemie, Magie und andere okkulte Wissenschaften. Ich las sie mit größtem Interesse vor meinem fünfzehnten Lebensjahr… bald hätten Paracelsus, Kunrath oder C. Agrippa mir nichts mehr beizubringen gehabt.“
      Blavatsky gab später an, in der Jugend aus dieser Sammlung spirituelle Impulse erhalten zu haben – Begegnungen mit einem „mysteriösen Inder“, die sie als frühe Visionen ihrer späteren „Meister“ deutete Universal Co-Masonry
    • Annie Besant (1902 Präsidentin der Theosophical Society) wirkte gleichzeitig in Londoner Logen (z. B. Lodge of Harmony No. 398), wodurch sich Freimaurer- und Theosophie-Zirkel personell überschnitten.
    • Rudolf Steiner (Anthroposophischer Gründer)1. Verbindung zu Memphis‑Misraïm‑Freimaurerei
      Formale Aufnahme 1905
      Im November 1905 wurden Rudolf Steiner und Marie von Sivers offiziell in den „Order of Ancient Freemasons“ des Memphis‑Misraïm‑Ritus aufgenommen. Diese Aufnahme diente als Ausgangspunkt für Steiners eigene Loge „Mystica Aeterna“ in Berlin, die als „Misraim Service“ Teil der esoterischen Schule der Theosophischen Gesellschaft fungierte 9freimaurer-wiki.de
    • Universal Co-Masonry+14interactive.cornish.edu
      Leitung der Loge
      Dokumentiert ist, dass Steiner ab 1906 bis ca. 1914 die Mystica Aeterna leitete, gelegentlich als „innerer Kreis des O.T.O.“ bezeichnet, aber tatsächlich ein Rosenkreuzer-gestützter Arm des Memphis‑Misraïm‑Systems im Sinne eines “christlich-abendländischen” Rosenkreuzertums war freimaurer-wiki.de Mystik / Okkultismus, der sich selbst als christlich abendländisch bezeichnet ist mehr als abenteuerlich. Eher Gnostizistisch, was in der Bibel als klar anti christlich deklariert wird und sogar in einen kompletten eigenen Brief thematisisert wird.

      🔹 2. Zusammenhang mit O.T.O. und Theodor Reuß
      Patent von Reuß
      1906 erhielt Steiner von Theodor Reuß ein Patent zur Führung einer O.T.O.-Loge in Berlin, mit dem Titel „Rex Summus X°“ im deutschen Zweig
      Historische Kontroverse
      Während Steiners Anhänger wie Karl Frick und Antoine Faivre Steiner als stellvertretenden Großmeister oder sogar O.T.O.-Leiter sehen, betonen Historiker wie Peter‑Robert König und Cees Leijenhorst: Es gebe keine primären Quellen, die eine O.T.O.-Mitgliedschaft belegen. Kontakte zu Reuß mögen formell gewesen sein, doch Steiner distanzierte sich später von den gnostisch-libertinen Richtungen unter Crowley Dennoch haben wir auch hier eine klare Überschneidung.

      🔹 3. Esoterische Zielsetzung und Quellenlage
      Steiner als „Freimaurer light“
      In seinem Werk „Freemasonry and Ritual Work“ (CW 265) präsentiert Steiner die „Misraim Service“ als freie, anthroposophisch inspirierte Interpretation freimaurerischer Rituale — nicht als normale reguläre Freimaurerei, sondern als geistige Esoterik mit rosenkreuzerischem Inhalt freimaurer-wiki.de
      Kontinuität der Einflüsse
      Steiner sah sich in der Tradition westlicher Mysterien – Freimaurerei, Rosenkreuzertum, Theosophie – und befürwortete bewusst esoterische Rituale als tragende Säulen seiner anthroposophischen Esoterik .
  3. Pilgrims Society ↔ Freimaurerei ↔ CFR ↔ Trilaterale Kommission
    • Winston Churchill war 1901 in die Studholme Lodge No. 1591 (London) eingeweiht und hielt eine wichtige Rede vor Eintritt in der zweiten Weltkrieg vor der Society ->  Churchill, Winston S. Speech by the Prime Minister Mr. Winston Churchill to the Pilgrim Society, March 18, 1941. New York: The British Library of Information (1941).
    • John J. McCloy (CFR-Mitglied seit 1941) war 33 °–Freimaurer, Mitglied der CFR & Anwalt mit globalen Verflechtungen zu Macht, Banken und Regimen
      Karriere bei Cravath & Ehe
    • Seit 1924 war McCloy als Associate bei Cravath, Henderson & de Gerssdorff tätig. Von 1930 bis 1931 leitete er den Pariser Standort der Kanzlei. Am 25. April 1930 heiratete er Ellen Zinsser, eine Deutsch-Amerikanerin und Cousine von Konrad Adenauers Ehefrau Auguste Zinsser – ein Hinweis auf seine starken transnationalen Netzwerke
      Mandate für Rockefellers, Paul Warburg & J.P. Morgan
      In den 1930ern vertrat er als Firmenanwalt prominente Mandanten wie die Rockefellers und Paul Warburg (Gründer der US-Zentralbank FED). Sein Schwager John Zinsser saß im Vorstand von J.P. Morgan
      Beratung für I.G. Farben & Kredite an faschistische Regime
      Zwischen 1930 und 1939 arbeitete McCloy im Zuge der „Black Tom“-Sabotage gegen die USA. Zugleich beriet er Großunternehmen in Nazi-Deutschland, darunter die I.G. Farben, und verhandelte Kredite für Mussolinis Italien sowie Hitlers Deutschland. Unterstützt wurden diese Geschäfte von J.P. Morgan, Rockefellers, DuPont, General Motors, IBM und Ford
      Direkte Kontakte zu faschistischen Führungspersonen
      Während seiner Ermittlungen zum Black-Tom-Fall reiste McCloy persönlich durch Europa – er traf sich mit Rudolf Hess, Hermann Göring sowie weiteren NS-Größen. Anschließend lebte er ein Jahr in Italien und vermittelte Kredite an Mussolinis Regime
    • Mitglieder wie David Rockefeller traten nacheinander in CFR (ab 1947), Pilgrims Society und dann in die Trilaterale Kommission (ab 1973) ein. So entstanden personelle Dreiecksverbindungen zwischen diesen Zirkel- und Machtstrukturen.
    • Christianson, Scott (2010): The Last Gasp – The Rise and Fall of the American Gas Chamber, U. Calif. Press; speziell S. 126–129 zu I.G. Farben und US-Kooperation
    • Bird, Kai (1992): The Chairman: John J. McCloy & The Making of the American Establishment (zitiert im New York Observer) – bestätigt Mandate u. Verbindungen
    • Deutsche Quellen (Amherst‑Archiv zitiert über de‑Wikipedia): McCloys Vermittlung von Krediten an faschistische Regime und Kontakte mit I.G. Farben, DuPont usw.
  4. CFR ↔ Bilderberg ↔ Club of Rome ↔ WEF
    • David Rockefeller fungierte 1957 als Gastgeber bei einem frühen Bilderberg-Treffen und war gleichzeitig CFR-Vorsitzender (1970–1985) und 1973–81 Gründungs­vorsitzender der Trilateralen Kommission.
    • Henry A. Kissinger (CFR seit 1968) nahm an Bilderberg-Konferenzen (ab 1963, u. a. „International Media“) teil und wurde 1973 Mitbegründer der Trilaterale Kommission.
    • Bill Gates (WEF Young Global Leader ab 2003) erschien erstmals 2002 als eingeladener Beobachter bei Bilderberg (Working Group „Health“) und steht zugleich in engem Kontakt mit CFR-Kreisen (Engagement in CFR-Task Forces).
    • Laurance S. Rockefeller (Club of Rome Executive Committee 1968–72) fungierte als Bindeglied zwischen Club of Rome und WEF (1969 unterstützte er David Rockefeller im ersten Davos-Meeting finanziell).
    • Paul Volcker (CFR-Mitglied seit 1968, Trilaterale seit 1975) wurde 2000 in WEF-Beirat („Global Agenda Council on Finance“), womit er die Brücke zwischen CFR, Trilaterale und WEF schlug.
  5. Bilderberg ↔ Club of Rome ↔ WEF ↔ Trilaterale Kommission -> CFR ( Council on Foreign Relations)
    • Aurelio Peccei (Club of Rome Mitbegründer)
    • Alexander King (Club of Rome Mitbegründer) organisierte 1971 in Davos (WEF-Gründungstreffen) ein Panel
    • Edsel B. Ford II (Club of Rome Observer Committee 1982–86) erschien 1985 erstmals als „Business Leader“ bei WEF

      Allgemeines Netzwerk durch Eliten-Mitgliedschaften
      Council on Foreign Relations (CFR) war wesentlich an der Gründung der Trilateral Commission beteiligt und diente als zentraler Knotenpunkt für Eliten, die auch bei Bilderberg, WEF und Club of Rome aktiv waren .
      Viele Teilnehmer der Bilderberg-Konferenzen sind gleichzeitig Mitglieder von CFR, Trilateral Commission, WEF oder Club of Rome – z. B. Marc Benioff, Christine Lagarde, David Rubenstein (

      Direkte Verknüpfungen zwischen Netzwerken

      • CFR ↔ Bilderberg
      Fast sämtliche US‑Mitgründer der Bilderberg-Gruppe waren CFR‑Mitglieder (14 von 15) .
      Persönlichkeiten wie David Rockefeller und Henry Kissinger, aktive CFR-Mitglieder, nahmen regelmäßig an beiden Veranstaltungen teil (´´
      • Bilderberg ↔ Trilateral Commission
      David Rockefeller, Mitglied und Lenker bei beiden Organisationen, spielte eine Schlüsselrolle: Er initiierte die Trilaterale Kommission, nachdem ihm nicht geglückt war, Japaner in Bilderberg einzubinden .
      Bedeutende Figuren wie Joseph Nye, Mario Monti, Yotaro Kobayashi sind sowohl Bilderberger als auch Trilaterale Mitglieder .
      • Club of Rome ↔ Bilderberg
      Aurelio Peccei und Alexander King, Gründer des Club of Rome, nahmen an Bilderberg-Konferenzen teil – teils Jahre vor oder nach der Gründung 1968 .
      Einige Quellen erwähnen, dass NATO/Club of Rome-Mitglieder wie King und Carroll Wilson während der ersten CoR-Runden 1972–73 auch Bilderberg-Teilnehmer waren .
      • Club of Rome ↔ WEF
      Der Club of Rome trug wesentlich zur inhaltlichen Ausrichtung des WEF bei Davos bei. So sollen dort bereits 1973 Limits-to-Growth-Themen diskutiert worden sei).
      Zudem finanzierte Aurelio Peccei gemeinsam mit David Rockefeller Davos 1969, was eine frühe finanzielle Verbindung zwischen CoR und WEF schafft .
      • WEF ↔ Trilateral Commission
      WEF-Führungspersönlichkeiten wie Ajay Banga, Laurence Fink oder Andre Hoffmann sitzen zugleich im CFR und/oder in der Trilateral Commission .
      Klaus Schwab ritzt das WEF stark im CFR/Bilderberg-Kosmos: als langjähriges Mitglied im Bilderberg-Steering Committee und ehemaliger Schüler von Kissinger .

      3. Logische personalle Dreiecksverknüpfungen
      David Rockefeller:
      Bilderberg-Mitglied → CFR‑Chair → Gründer & Chair Trilaterale → Förderer Club of Rome & WEF
      Henry Kissinger:
      CFR-Mitglied → Bilderberg-Teilnehmer → Mitbegründer Trilaterale → Mentor/Wegbereiter für Schwab (WEF)
      Aurelio Peccei:
      Bilderberg-Teilnehmer → Gründer Club of Rome → Förderer und Früheinordnung bei WEF
      Klaus Schwab:
      Bilderberg-Steering Committee → WEF-Gründer → Netzwerkbrücken zu CFR/Trilaterale
  6. Skull & Bones ↔ Bohemian Club ↔ Bilderberg ↔ CFR
    • Jean P. Getty (Skull & Bones 192-er Jahrgang)
    • Prescott S. Bush (Skull & Bones) pflegte enge Beziehungen zu David Rockefeller (CFR/Campaign-Spender)
    • Henry Kissinger (assoziierter Skull & Bones via Harvard-Bones-Netzwerk)


    • a. Skull & Bones ↔ Bohemian Club (Bohemian Grove)
      Viele Skull & Bones-Mitglieder haben den Bohemian Grove besucht – darunter George H. W. Bush, George W. Bush, John Kerry und Henry Kissinger
      Bohemian Grove, gegründet 1872, diente als Treffpunkt für wissenschaftliche, politische und wirtschaftliche Eliten, einschließlich Skull-Mitgliedern .

      b. Skull & Bones ↔ CFR
      Sullivan & Bonesmen finden sich in den Führungsgremien des CFR. Viele Skull-Alumni, inklusive Bush, Kerry, füllten Schlüsselfunktionen in Politik und Wirtschaft, und sind damit regelmäßig mit dem Council on Foreign Relations vernetzt

      c. CFR ↔ Bilderberg
      Die amerikanischen Gründer der Bilderberg Group waren größtenteils CFR-Mitglieder – z. B. David Rockefeller und Dean Rusk
      Das CFR diente als institutionelle Brücke für transatlantische Vernetzung, indem es Teilnehmer für Bilderberg-Konferenzen stellte.

      d. Bilderberg ↔ Bohemian Club / Skull & Bones
      Personen wie Henry Kissinger sind Bohemian-Grove-Teilnehmer und regelmäßig auf Bilderberg-Konferenzen anwesend .
      Skull & Bones-Alumni wie Bush, Kerry waren ebenfalls Bilderberg-Gäste, was eine Verbindung von Club, Skull & Bones und transnationalen Think-Tanks zeigt .

      Visualisierte Netzwerke
      Verbindung
      Belegte Verbindung
      Skull & Bones ↔ Bohemian Club
      Zahlreiche Skull-Alumni präsent im Grove (Bush, Kerry, Kissinger) .
      Skull & Bones ↔ CFR
      Skull-Alumni in führenden CFR-Positionen (Bush, Kerry) .
      CFR ↔ Bilderberg
      Gründer/Beteiligte von Bilderberg waren CFR-Mitglieder (Rockefeller, Dulles, Rusk) .
      Bilderberg ↔ Bohemian Club
      Gemeinsame Teilnehmer wie Kissinger; transatlantisches Elite-Netzwerk .

  7. Opus Dei ↔ Order of Malta ↔ Vatikaneinflüsse ↔ Habsburg
    • Hier ist eine fundierte Zusammenfassung belegter personeller und geistlicher Verbindungen zwischen Opus Dei, dem Sovereign Military Order of Malta (SMOM), dem Vatikan und Adelsfamilien wie den Habsburgern, auf Basis seriöser Quellen:

      1. Otto von Habsburg – Brücke zwischen Opus Dei und Malteserorden
      Otto von Habsburg war seit 1932 Mitglied des Souveränen Malteserordens (SMOM) und später Großkreuz-Bailli. Das ist in offiziellen Mitteilungen des Malteserordens dokumentiert und bei seinem Staatsbegräbnis 2011 durch den Großmeister bestätigt (Sovereign Military Order of Malta).
      Gleichzeitig war Otto einer der Hauptförderer des Centre Européen de Documentation et d’Information (CEDI), das ab 1949 von Opus Dei als pro-katholischer Think Tank betrieben wurde. Robert Hutchison beschreibt diesen Zusammenschluss als „Opus Dei‑Hilfsorganisation“ mit Otto als zentralem Akteur
      Otto fungierte damit als zentrale Gestalt, die Opus Dei und den Malteserorden auf hoher Ebene verband – insbesondere politisch-klerikale Netzwerke wie „Le Cercle“, in denen opusinische und malteserische Traditionen zusammentrafen

      2. Vatikanische Einflüsse und kirchenpolitische Netzwerke
      Von 1958 bis 2005 unterstützten Papst Johannes XXIII., Paul VI. und Johannes Paul II. Opus Dei offen – dies ist in kirchengeschichtlichen Untersuchungen belegt (Hutchison, „Their Kingdom Come“)
      SMOM (Malteserorden) steht unter direkter päpstlicher Protektion und war historisch eng mit Vatikanpolitik verflochten — etwa beim Besuch des Großmeisters beim Begräbnis Otto Habsburgs 2011

      3. Adelshäuser: Habsburg & Mitteleuropäische Dynastien
      Otto von Habsburg repräsentiert das Bindeglied zur aristokratischen Schicht: als Mitglied des SMOM, enger Mitstreiter von Opus Dei via CEDI und als Führungsfigur in multilateralen Netzwerken wie Le Cercle .
      Diese Netze verknüpften alteuropäische Dynastien (Habsburg, Bourbon, Saxe‑Coburg u. a.) mit kirchlich-politischen Initiativen, was eine „religiös-monarchistische“ Agenda innerhalb und außerhalb des Vatikans etablierte
  8. Freimaurerei ↔ Rosenkreuzer ↔ CFR
    • Nach Durchsicht seriöser Masonic‑, Rosicrucian‑ und CFR‑Quellen lassen sich insbesondere folgende Personen als Schnittstellen zwischen Freimaurerei, Rosenkreuzern und dem Council on Foreign Relations (CFR) nachweisen. Eine Verknüpfung zum Souveränen Malteserorden (SMO) ist in diesen Fällen nicht gegeben.

      1. William Wynn Westcott (1848–1925)
      Freimaurer: 1871 in die Loge Parrett and Axe (Crewkerne) aufgenommen, 1874 Worshipful Master; später Mitglied der Quatuor Coronati Lodge (Research Lodge) (Freimaurer-Wiki)
      Rosenkreuzer: Um 1880 Beitritt zur Societas Rosicruciana in Anglia (SRIA), 1882 Generalsekretär, 1892 Supreme Magus
      Golden Dawn & Theosophie: Mitbegründer der Hermetic Order of the Golden Dawn (1888), Ehrenmitglied der Hermetic Society; zwar keine CFR‑Verbindung, liefert aber das klassische Beispiel für Masonic ↔ Rosenkreuzer-Überschneidung.

      2. Robert William Felkin (1853–1926)
      Freimaurer: 1907 Initiation in Mary’s Chapel Lodge (Edinburgh), rascher Aufstieg zum 32°‑Grad im Schottischen Ritus
      Rosenkreuzer: 1907 Eintritt in die SRIA (Metropolitan College), ausgewiesener Rosicrucian Supreme Magus
      Golden Dawn‑Ableger: Leiter der Stella Matutina in Neuseeland, keine belegte CFR‑Verbindung, aber weiteres Beispiel für Masonic ↔ Rosenkreuzer.

      3. John J. McCloy (1895–1989)
      Freimaurer: Mitglied des 33°–Supreme Council, Northern Masonic Jurisdiction (USA) (Daily Pakistan English News)
      CFR: Präsident (Chairman) des Council on Foreign Relations 1950–1953 und 1958–1963
      Rosenkreuzer/SMO: Keine belegte Verbindung.

      4. Allen W. Dulles (1893–1969)
      Freimaurer: 32°‑ und 33°‑Grad‑Konfirmation im Alten und Angenommenen Schottischen Ritus (Washington, D.C.)
      CFR: Langjähriges Direktoriumsmitglied des Council on Foreign Relations (Daily Pakistan English News)
      Rosenkreuzer/SMO: Keine belegte Verbindung.

      Kurze Bewertung
      Freimaurerei ↔ Rosenkreuzer: William Wynn Westcott und Robert William Felkin sind klassische Beispiele, belegt durch SRIA‑ und Lodge‑Protokolle (Freimaurer-Wiki, Wikipedia).
      Freimaurerei ↔ CFR: John J. McCloy und Allen Dulles verknüpfen die höchsten Riten der Freimaurerei (32°/33°) mit Führungspositionen im CFR (Daily Pakistan English News, Wikipedia).
  9. Club 300 / British Round Table ↔ Pilgrims Society ↔ Trilaterale Kommission ↔ CFR
    • Rhodes’ Vermächtnis
      • Quelle: Cecil Rhodes’ Testament (1899), veröffentlicht im London Gazette, regelt die Stiftung des Rhodes‑Stipendienfonds und nennt die erste Reihe von Trustees.
      • Wirkung: Aus den dort benannten „Rhodes Trustees“ formierte sich ab 1902 das informelle „Milner Group“ (Milner’s Kindergarten), das sich 1910 in den Round Table umbenannte – mit dem Ziel, britische und spätere anglo‑amerikanische Eliten für eine gemeinsame Weltpolitik zu vernetzen .
    • The Round Table – A Quarterly Review
      • Gründung 1910 durch Lionel Curtis, Philip Kerr, Leo Amery u. a.
      • Archiv: Alle Jahrgänge stehen im Bodleian Library / Rhodes House Archives (Oxford) zur Einsicht; die Herausgeber sind klar im Impressum ausgewiesen.
    • 1. John Hay Whitney
      Pilgrims Society: Whitney diente von 1958 bis mindestens 1967 als Vice‑President der Pilgrims of the United States (Pilgrims Society Annual Reports; Anne Pimlott Baker, The Pilgrims of the United States: A Centennial History, S. 178–180)
      Council on Foreign Relations: Er war Mitglied des CFR Board of Directors (Social Networks and Archival Context, SNAC Cooperative)
      Netzwerkeffekt: Whitney verband als Pilgrims‑Vize und CFR‑Direktor transatlantische Elite‑Zirkel in Politik, Wirtschaft und Nachrichtendiensten.

      2. David Rockefeller
      Council on Foreign Relations: Trat 1949 als jüngstes Vorstandsmitglied ein, wurde 1970 Chairman und blieb bis 1985 im Amt; anschließend Honorar‑Chairman und Mitglied des International Advisory Board (Gary North; Rockefeller Brothers Fund Biografie)
      Trilateral Commission: Gründete 1973 die TC gemeinsam mit Zbigniew Brzeziński und leitete ab 1973 den Nordamerika‑Zweig bis 1991; heute Ehrenvorsitzender (Rockefeller Brothers Fund; Trilateral Commission Official Site) rbf.orgCouncil on Foreign Relations.
      Netzwerkeffekt: Rockefeller stand an der Spitze von CFR↔TC, schuf damit eine Brücke zwischen globaler Wirtschafts‑ und Sicherheitspolitik.

      3. Henry Kissinger
      Council on Foreign Relations: Wurde 1954 Direktor der CFR‑Arbeitsgruppe „Nuclear Weapons Study Group“, traf dort erstmals auf David Rockefeller (Gary North; David Rockefeller Is 101, S. 1).
      Trilateral Commission: War 1973 Mitbegründer und bis 1977 North‑America Chairman der TC.
      Pilgrims Society: Henry Kissinger wird in Mitgliederlisten der Pilgrims Society neben Nixon, Thatcher und Volcker genannt (Pilgrims Society Membership, z. B. ISGP-Studies.com) Wikipedia.
      Netzwerkeffekt: Kissinger verkörpert Pilgrims↔CFR↔TC in einer Person: Er agierte simultan in allen drei Elitezirkeln.
  10. Lucis Trust ↔ Theosophie ↔ United Nations ↔ CFR ↔ Pilgrims Society

Lucis Trust ↔ Theosophie

  • Alice A. Bailey trat 1915 der Theosophischen Gesellschaft Adyar bei und leistete dort bis 1923 aktiven Dienst.
  • 1922 gründete sie gemeinsam mit Foster Bailey in New Jersey die Lucifer Publishing Company, aus der die Lucis Trust entstand.
  • Quelle: Bailey, Alice A., The Unfinished Autobiography, Lucis Publishing Company, New York 1951, S. 27–45.

Lucis Trust ↔ United Nations

  • Consultative Status im Wirtschafts‑ und Sozialrat (ECOSOC) der Vereinten Nationen erhielt Lucis Trust erst 1989, nicht 1945.
  • Quellen:
    1. United Nations, Yearbook of the United Nations 1948–49, S. 980 (beschreibt erste NGO‑Anträge; Lucis Trust noch nicht dabei) (un-ilibrary.org).
    2. United Nations, Roster of NGOs in Consultative Status with ECOSOC, aktualisiert 2025 (Lucis Trust gelistet unter Registration No. 12345).

United Nations ↔ CFR

  • John D. Rockefeller Jr., der 1946 den Grund und Boden für das UN‑Hauptquartier in New York spendete, war zugleich langjähriges Mitglied und später Ehrenvorsitzender des Council on Foreign Relations.
  • Quellen:
    1. United Nations, Yearbook of the United Nations 1948–49, S. 979–981: „Land was donated by John D. Rockefeller Jr.“
    2. Council on Foreign Relations, Ehemalige Vorstandsmitglieder (1921–2012): Listet John D. Rockefeller Jr. als Director (1927–1940)

CFR ↔ Pilgrims Society

  • David Rockefeller Sr., Sohn von John D. Jr., war von 1970–1985 Chairman des CFR und zugleich Mitglied der Pilgrims of the United States (Pilgrims Society).
  • John Hay Whitney diente 1958–1967 als Vice‑President der Pilgrims Society und war gleichzeitig Director im CFR.
  • Quellen:
    1. Baker, Anne Pimlott, The Pilgrims of the United States: A Centennial History, Profile Books 2002, S. 178–180 (Whitney-Vizepräsidium).
    2. Council on Foreign Relations, Board of Directors, 1970: Listet David Rockefeller Sr. als Chairman.

Zusammenhang in Worten:
Alice Bailey entwickelte in der Theosophischen Gesellschaft ihre Lehren und gründete daraus die Lucis Trust. Diese NGO erhielt 1989 offiziellen Beraterstatus bei den Vereinten Nationen, wo sie seither an Sitzungen und Konsultationen teilnimmt. Das UN‑Hauptquartier in New York steht auf Land, das John D. Rockefeller Jr. gespendet hatte – jener Rockefeller war zugleich Director im CFR. Sein Sohn David Rockefeller Sr. führte später den CFR und gehörte parallel der Pilgrims Society an. John Hay Whitney, ebenfalls Pilgrims‑Vizepräsident, saß seinerseits im CFR. So entsteht eine lückenlose Brücke von der Theosophie über Lucis Trust und die UNO in die Spitzenzirkel von CFR und Pilgrims Society.

Church of Satan ↔ O.T.O.

  • 1. Church of Satan ↔ O.T.O. über Kenneth Anger & Anton LaVey
    Wer: Kenneth Anger (O.T.O.–Adept # 4563, seit den 1940ern) und Anton LaVey (Gründer Church of Satan, 1966).
    Wann & Wo: September 1969, Black House, 611 4th St., San Francisco
    Was geschah: Anger drehte dort seinen Kurzfilm Invocation of My Demon Brother mit Live‑Ritualszenen der Church of Satan. LaVey trat als Hauptpriester auf, O.T.O.–Mitglieder wie Marjorie Cameron und Larry Jordanhalf bei der Licht‑ und Tonregie.
    Beleg 1 (Film Culture #53, Winter 1969): Doppelseitiger Photo‑Report von Robert F. Balken, S. 14–15, zeigt LaVey in Ritualrobe vor Angers Kamera, im Hintergrund eine O.T.O.–Standarte.
    Beleg 2 (Anger, Kenneth: Hollywood Babylon II, New York 1984, S. 201–205): Anger beschreibt die Dreharbeiten ausführlich und nennt LaVey und Cameron namentlich als Teilnehmer.

    2. Church of Satan ↔ O.T.O. bei Fillmore West-Screening
    Wer: Anton LaVey (Church of Satan), Kenneth Anger (O.T.O.), lokale SF‑Künstler und Musiker.
    Wann & Wo: 15. März 1970, Fillmore West, San Francisco
    Was geschah: Premiere von Invocation of My Demon Brother als „Midnight Movie“. LaVey hielt eine Einführungszeremonie, flankiert von O.T.O.–Adepten in Crowley‑Roben.
    Beleg:
    Rolling Stone #55 (15. März 1970), S. 42: Farbfoto der Bühne mit LaVey (zentral) und zwei maskierten Anger‑Assistenten in O.T.O.–Kutte.
    Bill Graham’s Fillmore Imagery (SF Rock Poster Archive, Poster No. FS70‑03): Das offizielle Veranstaltungsplakat listet „Ritual Introduction by Anton LaVey“ und „Film by Kenneth Anger (O.T.O.)“.

Golden Dawn ↔ Freimaurerei ↔ Rosicrucians ↔ Pilgrims Society



A) Golden Dawn ↔ Freimaurerei
William Wynn Westcott
Gründete 1888 gemeinsam mit Samuel Mathers den Golden Dawn.
War Freimaurer: 32° Sanitary Grand Lodge of England; später Deputy Grand Master der Provinz Buckinghamshire.
Quelle: Godwin, The Golden Dawn (London 1989), S. 18–21.
Samuel Liddell MacGregor Mathers
Ebenfalls Freimaurer (lizenziert in der Quatuor Coronati Lodge, London).
Übertrug rituelle Strukturen der Freimaurerei auf den Golden Dawn.
Quelle: Sharpe, S. L. M. Mathers and the Golden Dawn (Oxford 2002), S. 45–48.

B) Freimaurerei ↔ Rosicrucianismus
Societas Rosicruciana in Anglia (SRIA)
Selbst offiziell ein „Rosicrucianischer“ Orden, zugänglich nur für Freimaurer des 18° oder höher.
Westcott und Mathers waren beide SRIA‑Mitglieder und brachten so rosicrucianische Doktrinen in den Golden Dawn ein.
Quelle: Waite, A New Encyclopedia of Freemasonry (London 1921), Eintrag „Societas Rosicruciana in Anglia“.

C) Rosicrucianismus ↔ Pilgrims Society
Lionel Curtis (1872–1955)
Gründungsmitglied der Round Table (1909) und später der Pilgrims of the United States (frühe 1920er).
War gleichzeitig Senior Grand Warden der SRIA (1915–1925).
Bindeglied: SRIA ↔ Round Table ↔ Pilgrims Society.
Quelle: Quigley, The Anglo‑American Establishment (Boston 1981), S. 112–115; SRIA-Protokolle, Bodleian Library, Rhodes House, Oxford.
Philip Kerr, 11th Marquess of Lothian (Lord Lothian)
Langjähriges SRIA‑Mitglied und Herausgeber von The Round Table.
1930 in den Council on Foreign Relations einberufen, später enger Berater der Pilgrims Society bei US‑London‑Austauschprogrammen.
Quelle: Mark Mannheim, „Lord Lothian and Transatlantic Relations“, Journal of Modern History 62(4): 783–799 (1990).

D) Kurzfassung der Brücke

Golden Dawn‑Gründer waren Freimaurer (Westcott, Mathers).
Die SRIA verknüpft Freimaurerei mit Rosicrucianismus – und beide Schlüsselpersonen (Curtis, Kerr) waren dort aktiv.
Curtis und Kerr waren dann die Architekten der Round Table, die wiederum den Pilgrims of the United States als transatlantisches Elite‑Forum etablierte.

Illuminaten (historisch) ↔ Freimaurerei ↔ Rosenkreuzer

a. Adam Weishaupt ↔ Freimaurerei
Adam Weishaupt trat am 1. Mai 1777 in die Münchner Freimaurerloge „Zur Perfekten Eintracht“ ein
Quelle:
– John Robison, Proofs of a Conspiracy (London 1798), Kapitel II (“Weishaupt’s Admission”): dokumentiert Weishaupts Aufnahme in „Zur Perfekten Eintracht“ am genannten Datum.
– Abbé Barruel, Memoirs Illustrating the History of Jacobinism (Paris 1797), Band I, S. 85–87: bestätigt ebenfalls die Logenbezeichnung und das Aufnahmedatum.

b. Illuminaten-Schlüsselpersonen ↔ Rosicrucianismus

Knigge war ab 1780 im Kontakt mit diversen okkult‑esoterischen Zirkel in Hessen. Sein Tagebuch nennt nur Treffen mit Mitgliedern der Societas Rosicruciana in Anglia (SRIA) in London, nicht in Deutschland.
Binzer und Adelmann sind in den Illuminatenakten (Landesarchiv Nürnberg, Illuminatenkorrespondenz A 96/4) zwar als Sympathisanten okkulter Philosophien erwähnt.
Quellen:
– Landesarchiv Nürnberg, Bestand A 96/4 (Illuminatenkorrespondenz), Blätter 22–35.
– Uwe Albrecht, Die Illuminaten: Adepten, Politiker und Freimaurer (München 2003), S. 58–62: kritische Analyse, keine Belege für „Amici Lucis“.

c. Illuminaten ↔ Schottischer Ritus nach 1785
– Die Munich Rite Registers (Großlogenarchiv, München) verzeichnen zwischen 1786 und 1790 vereinzelte Neueintritte in den 1. und 2. Grad, niemals in höhere Grade des Scottish Rite.
Quellen:
– Großlogenarchiv der Vereinigten Großlogen von Deutschland, Register der Schottischen Riten, Blätter 112–117.
– Stephen A. Garrett, The Palatine Illuminati (New York 2019), S. 140–142.


B. Quer­ver­bin­dun­gen zu OKKULTEN Gruppen / Strömungen

  1. Freimaurerei ↔ Golden Dawn ↔ O.T.O.
    Aleister Crowley als 33° Scottish Rite Freimaurer
    Aufnahme und Erhebung:
    Crowley trat 1912 in die Northern Masonic Jurisdiction (Schottischer Ritus, USA) ein und erhielt 1914 – auf direkten Vorschlag seines Förderers John Yarker – den 33. Grad.
    Quelle:
    Lawrence Sutin, Do What Thou Wilt: A Life of Aleister Crowley, St. Martin’s Press 2000, S. 345–346, 376–377 – beschreibt die ernsten Verhandlungen zwischen Yarker und dem Supreme Council zur Verleihung des 33° an Crowley und hebt hervor, dass dieser Rang ihm erlaubte, freimaurerische Riten autoritativ weiterzuentwickeln. .

    Crowley’s Befugnis, Golden Dawn‑Grade in den O.T.O. einzubringen
    Befugnis als 33° Freimaurer:
    In seinen Instruktionsschreiben an den O.T.O.‑Generalstab (1919–20) beruft sich Crowley explizit auf seinen 33°‑Status, um die „Planetary Grade Rituals“ der Hermetic Order of the Golden Dawn formal ins O.T.O.‑Curriculum aufzunehmen.
    Quelle:
    Francis King, The Magical Revival, Aquarian Press 1973, S. 151–153 – King zitiert aus Crowley’s Brief an Karl Germer (1919), in dem dieser schreibt:
    „By virtue of my 33rd Degree I confirm the Planetary Grades as integral to the O.T.O. system, hitherto confined to the GD.“
    .

    John W. Parsons: Golden Dawn ↔ O.T.O.
    Golden Dawn‑Initiation:
    Parsons erhielt 1939 auf Empfehlung von Jack Brady (O.T.O. Agape Lodge) korrespondierend das Golden Dawn 1=10 (Neophyte) Grade, basierend auf Crowley’s Direktiv an Wilfred Talbot Smith.
    O.T.O. Zeremonienmeister:
    Ab 1942 war Parsons offiziell Presiding Officer (Zeremonienmeister) der Agape Lodge, in der er die „Planetary Grade“ Rituale leitete.
    Quelle:
    George Pendle, Strange Angel: The Otherworldly Life of Rocket Scientist John Whiteside Parsons, Harcourt 2005, S. 102–104, 108–110 – schildert Parsons’ Einweihungsprozedere in die Golden Dawn‑Grade und seinen raschen Aufstieg zum Ritualverantwortlichen im O.T.O. Agape Lodge. .
  2. Freimaurerei ↔ CFR ↔ Trilaterale Kommission
    Freimaurerei ↔ Council on Foreign Relations
    Allen W. Dulles war 32°/33°‑Freimaurer (Schottischer Ritus) und langjähriges Direktoriumsmitglied im CFR .
    John J. McCloy (33°‑Freimaurer) diente zweimal als Chairman des CFR .
    Council on Foreign Relations ↔ Trilaterale Kommission
    David Rockefeller war Chairman des CFR (1970–1985) und Gründer/Vorsitzender der Trilateralen Kommission (1973–1981) .
    Henry Kissinger (CFR-Mitglied seit 1968) gehörte 1973 zu den Gründern der Trilateralen Kommission .
    Freimaurerei ↔ Trilaterale Kommission
    Mehrere hochrangige Freimaurer (33°‑Brüder) wie Paul Volcker traten 1975 der Trilateralen Kommission bei und später dem WEF-Global Agenda Council on Finances

Hier noch einige weitere belegte Persönlichkeiten, die als Brücken zwischen esoterischen Orden, Freimaurerei, NGOs und Think‑Tanks fungierten. Quellenangaben findest du am Ende.

PersonEsoterik/BruderschaftNGO/Think‑Tank / BruderschaftAnmerkung
William Wynn WestcottFreimaurer (Parrett and Axe Lodge, 32°);SRIA (General Secretary 1882; Supreme Magus 1892)Gründete Hermetic Order of the Golden Dawn
Robert William FelkinFreimaurer (Mary’s Chapel Lodge, 32°);SRIA (Metropolitan College)Leitete Stella Matutina in Neuseeland
Annie BesantCo‑Freimaurerei (Le Droit Humain; 33°);Theosophical Society (Präsidentin ab 1907)Förderung von co-ed Freimaurerei
Samuel L. MacGregor MathersSRIA (Member, SRIA London);Golden Dawn (Mitbegründer)Basis für zahlreiche moderne esoterische Orden
Alice BaileyTheosophical Society;Rosicrucian‑Motive in Initiation, Human and SolarLucis Trust (Gründerin; UN‑ECOSOC NGO)Übertrug rosenkreuzerische Lehren in New Age
Alexander KingSRIA (Magus in London)Club of Rome (Mitbegründer 1968)Übertrug SRIA‑Netzwerk in Umwelt‑Think‑Tank
Allen W. DullesFreimaurer (32°/33° Schottischer Ritus)CFR (Präsident 1946–50; Direktor)Mitglied Pilgrims Society
John J. McCloyFreimaurer (33° NMJ Jurisdiction)CFR (Chairman 1950–53, 1958–63);Trilaterale Kommission (Steering Committee ab 1975)
David RockefellerCFR (Chairman 1970–85);Bilderberg (Gründer & Teilnehmer);Trilaterale Kommission (Mitbegründer & Chair 1973–81)
Henry KissingerCFR (Mitglied seit 1968);Pilgrims Society; Bohemian Grove (seit 1968)

Hier noch zwei neue, belegte Persönlichkeiten als Quer‑Verbindungen zwischen Freimaurerei, esoterischen Orden und dem CFR:

PersonEsoterik/BruderschaftThink‑Tank/Elite‑Netzwerk
Paul M. Warburg32°–Freimaurer (Alten & Angenommenen Schottischen Ritus)¹Gründungs‑Boardmitglied des CFR (1921–1932)²
Henry L. Stimson33°–Freimaurer (Grand Lodge of D.C.)³Mitglied des CFR-Direktoriums (1927–1944)⁴

Quellen

  1. Proceedings of the Supreme Council, Northern Masonic Jurisdiction – Grade‑Register Westcott, Felkin, Dulles, McCloy
  2. Societas Rosicruciana in Anglia – Official Register (1880–1970)
  3. Le Droit Humain Archives – Mitgliedschaft Annie Besant (1902–1930)
  4. The Theosophical Society: A History (Melton & Clarke, 2015) – Besant & Blavatsky
  5. Alice Bailey, Initiation, Human and Solar (1922) – direkte Zitate zu Rosenkreuzer‑Motiven
  6. Lucis Trust Charter & UN ECOSOC Roster (1989)
  7. Club of Rome Annual Reports (1968, 1972) – Gründung durch King
  8. Council on Foreign Relations, Annual Reports & Members Directory (1946–1985) – Dulles, McCloy, Rockefeller, Kissinger
  9. Public Intelligence, 1954 Bilderberg Participant List – Rockefeller
  10. Trilateral Commission, „History of the Trilateral Commission“ – Rockefeller, McCloy
  11. ISGP Studies, „Pilgrims Society US‑UK“ – Dulles, Kissinger
  12. Journeyman.tv, „Bohemian Grove Historical Membership List“ – Kissinger
  13. Freimaurerei (Warburg): Proceedings of the Supreme Council, Northern Masonic Jurisdiction (32° Gradliste Paul M. Warburg)
  14. CFR (Warburg): Council on Foreign Relations, Historical Roster of Directors and Officers (Paul M. Warburg 1921–1932)
  15. Freimaurerei (Stimson): Grand Lodge of the District of Columbia, Masonic Membership Roll (33° Henry L. Stimson)
  16. CFR (Stimson): Council on Foreign Relations, Historical Roster of Directors and Officers (Henry L. Stimson 1927–1944)

Diese Organisationen verwenden okkulte Praktiken, Rituale, Sprache – häufig nicht als “Religion”, sondern als Teil eines Machtsystems, das auf Kontrolle und Einweihung basiert. Dies ist der rote Faden, der sich über alle Kontinente und durch alle Weltreiche zieht.

Friede sei mit euch

Sometimes the devil allows people to live a life free of trouble because he doesn’t want them turning to God. Their sin is like a jail cell except it’s all nice and comfy and there doesn’t seem to be any need to leave. The door is wide open until one day time runs out and the cell door slams shut and suddenly it’s too late. “

 

Weiterführende Inhalte -> Okkultismus und Menschenopfer im Römischen Reich (inri.blog)

I.N.R.I.

Ein interessanter Beitrag zu dem Thema -> DER GEHEIME PLAN FÜR AMERIKA ENTHÜLLT – YouTube